Nach dem Unfall beschwichtigt das Atomenergiekommissariat, es sei "keinerlei Radioaktivität" nach außen entwichen. Polizei und Atomkraftgegner sind skeptischer.von Rudolf Balmer
ohne den artikel genau studiert zu haben, erinnere ich mich dennoch an einen atomaren vorfall in der selben region, das muss 2008 gewesen sein. dort ist radioaktives material in die rhone geflossen. es gab eine meldung in der presse, aber mehr nicht. wieviel da ausgetreten war, habe ich nicht mehr mitbekommen.
13.09.2011 09:00 Uhr
von Arthur T.Harris:
Wenn nicht "Atomunfall" ,dann also"Industieunfall".Allerdings der Atomindustrie mit lobenswerter Weise teilweise auch Medizinabfällen, auf einem bunt gemischtem Gewerbepark mit etwas militärischer,chemischer und atomarer Nutzung. Bei solcher Unbedarftheit hilft auch keine Medizin mehr.
13.09.2011 08:59 Uhr
von monsen:
natürlich klar, dass Joe unsachlich ist, und meint man müsse als Atomkraftgegner aus der Medizin aussteigen, obwohl nicht bei jeder Medizin verseuchte Abfälle entstehen. ;)
13.09.2011 08:19 Uhr
von NaJa:
Das war kein ATOMUNFALL! Da gibt es Öfen, in denen Handfeger, Spritzen etc, die mit äußerst schwacher Radioaktivität behaftet sind, verbrannt werden. Ein solcher ist "explodiert". Keine Fensterscheibe kaputt, garnichts. Keinerlei Gefahr. Und da kommen deutsche Journalisten und versuchen Angst und Panik zu schüren.
13.09.2011 07:58 Uhr
von Gerd Siekmann:
Ist es nicht verrückt, dass es nach jedem Vorfall bei dem atomare Bestrahlung entweicht und wie grundsätzlich üblich, als erstes beruhigt, Aufklärung und Reaktionen zum Schutz von der Bevölkerung erst einmal verzögert wird, versucht wird Gefahr herunter zu spielen , es immer sofort Menschen gibt die Gebetsmühlen artig versuchen das Thema Atomkraft zu verharmlosen. Wer kann das angesichts der bereist seit Monaten unkontrollierbaren Situation in Japan, deren Ende und Folgen bis auf weiteres nicht absehbar sind, eigentlich tun? Selbst wenn er selbst finanziellen Profit aus der Atomwirtschaft hat, sollte er sich schon mal ein Grundstück auf einem anderen Planeten sichern!
13.09.2011 05:15 Uhr
von farbe:
Hey Joe ;-)
Ja, ich bin auch schon auf die gleichermaßen entsetzen Berichte gespannt, wenn ein Handwerker beim montieren von Solarzellen vom Dach fällt, oder in einer Windturbinenfabrik ein Eimer Klebstoff umfällt.
13.09.2011 04:14 Uhr
von vic:
Der tatsächliche Sachverhalt wird erst in Wochen und Monaten ans Licht kommen.
Schon klar Joe. Industrieunfall, das glaubt man gern, was?
13.09.2011 01:04 Uhr
von Michael:
@Joe: Ach lieber Joe, Denken will halt gelernt sein.
12.09.2011 22:55 Uhr
von Tyrfing:
@Joe: Werden sie von der Atomlobby bezahlt? Medizin ist ein gigantisches Spektrum, Atomenergie eine Sparte der Energieversorgung. Für Medizin lässt sich nicht ohne weiteres eine Alternative finden, für Atomenergie gibt es bereits mehrere. Bei der Produktion von Medizin entstehen im Idealfall keine über Jahrzehnte hinweg giftigen Stoffe (wenn doch wird sich auch die taz mit Sicherheit ebenso kritisch darüber Berichten), und wenn mal etwas daneben geht ist der Schaden in der Regel weniger beachtlich als bei einer Kernschmelze.
Grüße, Tyrfing
12.09.2011 22:17 Uhr
von ArmerIrrer:
Oder:
Natürlich klar, dass die Tagesschau und Andere dies als "Industrieunfall" bezeichnen, obwohl klar zu sein scheint, dass der Unfall in einem Bereich passiert ist, der den Austritt von Radioaktivität haben könnte und - wer weiß - sogar hatte.
Erst denken, dann hetzen.
12.09.2011 22:15 Uhr
von hanuman:
Wieso? Der Industrieunfall fand in einem Komplex statt, in dem Atommüll (http://de.wikipedia.org/wiki/Atommüll) thermisch wiederverwertet wurde. Das würde ich auch als Atomunfall bezeichnen. War anscheinend kein GAU, ist aber wohl ein Atomunfall gewesen.
Eine öffentliche Diskussion über einen Ausstieg aus der Medizin, weil eben diese moderne Medizin ebenfalls radioaktiven Abfall hinterlässt, wird es glaube ich nicht geben. Das klappt ja nicht mal bei Themen, die unmittelbar betreffen so was wie Finanzkrise und Wirtschaftskrise oder auch nur eventuell betreffen wie 1.000.000 abgespeicherte Handys oder scheinbar nur teilweise betreffen wie Hartz4 usw.
Aber wenn doch, dann könnte in dem Zusammenhang auch gleich noch der Ausstieg aus dem Militär und noch einiger weiterer Dinge diskutiert werden...
12.09.2011 21:46 Uhr
von Anti:
Sinnfreier Kommentar, Joe. Es war nunmal ein Atomunfall, da radioakive Stoffe beteiligt waren. Und das mit der Medizin ist pure Polemik, dass weißt Du selbst.
12.09.2011 21:12 Uhr
von Dylan:
@Joe
aber die Frage ist doch: Wer profitiert davon? Cui bono?
Deswegen morgen das 25-seitige taz-special:
Die Weisen Zions und der Atomtod...
12.09.2011 20:43 Uhr
von menschenfreund:
Was regt man sich auf? Atomanlagen sind sicher sicher - oder sicher nicht? Nein, keine Frage. Wir sind in Frankreich. Hier sind Atomanlagen noch viel sicherer als andernorts - Fokushima, Harrisburg, Tschernobyl, Le Havre, Windscale umgetauft in Sellafield, Kyschtym (Majak)-Sowjetunion, Santa Susana Field Laboratory und Lucens, Schweiz, u.s.w, u.s.w. ...
12.09.2011 20:40 Uhr
von Jakob:
was hat das eine mit dem anderen zu tun? wenn ein brennofen für die verbrennung von radioaktivem abfall in die luft fliegt ist das ganze wohl ein atomunfall. warum das ding in die luft geflogen ist weiß ja auch kein mensch bisher. oder man will es noch nicht sagen…
12.09.2011 19:52 Uhr
von Hans D. Siekmann:
Der französische Innenminister möge doch bitte umgehend sofort dahin gehen. So kann er sein Fachwissen unterstreichen.
12.09.2011 19:52 Uhr
von Tepconix:
Man sieht, dass die Franzosen sehr schnell von den Japanern gelernt haben - vor allem die Kommunikation im TEPCO-Stil: Wenn man die Halbwertszeit der Abklingphase der Entwarnungen hochrechnet dürfte in etwa zwei Wochen erstmals die Meldephase "teilweise Kernschmelze, aber alles under Kontrolle" erreich sein und in zwei Monaten dann das Stadium "Sicherheitsbehälter durchgeschmolzen, aber noch teilweise beherrschbar. Evakuierungszone wird vorübergehend auf 50 km ausgeweitet."
12.09.2011 19:33 Uhr
von Heiko Höfle:
Und schon wieder: Salami-Taktik. Erst alles abstreiten und dann nach und nach zugeben, was ohnehin schon längst bewiesen ist. Nun ist also doch Radioaktivität entwichen, nur die Luft wurde nicht belastet. Aha. Beruhigt ungemeint...
12.09.2011 19:28 Uhr
von Rosemarie Finke-Thiele:
Na klar, dass sich die Ersten melden, die Havarien in Atomkraftwerken kleinreden wollen ... Ich möchte umfassend weiter informiert werden - natürlich auch von der TAZ!
Unde: Es bleibt dabei : Atomausstieg jetzt - auch in Frankreich!
12.09.2011 19:24 Uhr
von Carola:
lieber joe
AUCH aus der medizin heisst aber eben nicht NUR aus der medizin...
12.09.2011 19:18 Uhr
von Jim:
Hey Joe,
weil die TAZ einen Unfall in einer Atomanlage, in der deines Wissens nach auch medizinische Abfälle verbrannt werden, "Atomunfall" nennt, fragst du dich nun, warum niemand den Ausstieg aus der Medizin fordert. Vielleicht, weil auch niemand den Ausstieg aus der Physik, sogar kaum jemand den Ausstieg aus der Kernphysik fordert? Und diese mysteriösen Medizinabfälle, kommen die am Ende aus dieser Sagenumwobenen Strahlen-Medizin? Aus der will meines Wissens auch niemand aussteigen. Den Unterschied zwischen der Kernenergie freien und der Atom freien Zone hat dir bestimmt auch noch keiner erklärt. Hochachtungsvoll dein Jim
12.09.2011 19:11 Uhr
von Schmu:
Wenn man nicht klar auf den Videos die Kernschmelzen der 2 Reaktoren gesehen hätte, wäre das Atomenergiekommissariat selbstverständlich auch da von keiner Radioaktivität wissen wollen. Die sollten Umsatteln auf Modelleisenbahn oder vergleichsweise harlosere Hobbies.
Joe, Joe, Joe. Spinn nicht rum. Da du Äpfel mit Birnen vergleichst gehe ich aus, dass du auch vom Atomenergiekommissariat bist. Da ist das nämlich Standart.
12.09.2011 19:00 Uhr
von anti-akw:
jeder Unfall in einer Atomanlage ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt - wer das aufgrund welcher Informationen auch immer verharmlost will entweder nur sein eigenes Gewissen beruhigen oder (noch schlimmer) der Atomlobby weitere Millionen bescheren. Jeder weitere Unfall in einer Atomanlage ist einer zu viel - und zu Joe - dein 3 Zeiler könnte eigentlich aus der Bild stammen - aber selbst die ist sich dem Ernst solcher Unfälle bewusst und verzichtet zumindest auf dumpfe Schlagzeilen
12.09.2011 18:37 Uhr
von Arno:
Hey Joe (Sorry, Hendrix-Zitat),
der Atomunfall heißt so, weil die Anlage eben auch mit der Verbrennung von radioaktivem Material beschäftigt ist. Dass da auch anderes, nicht-radioaktives Material verbrannt wird, tut dabei doch nichts zur Sache. Dieses Zeug mag chemisch giftig sein, aber es strahlt zum Glück nicht. Dass die TAZ von einem Atomausstieg spricht, hängt mit Umfragen zur sinkenden Akzeptanz für die lange naiv gesehene Atomenergieerzeugung in Frankreich zusammen. Da hat sich die TAZ nichts ausgedacht, sondern dies nur als Zeichen erhöhter Wachsamkeit erwähnt. Der Vergleich mit lebensrettender Humanmedizin ist polemisch und irrelevant. Atomtechnologie hat immer das Potential, Leben dauerhaft zu zerstören, da sie nun mal, wie auch dieser Vorfall bei der bloßen Entsorgung von verstrahltem Material zeigt, vom Uranabbau bis zur Wiederaufbereitung etc. eine wahnsinnige Hochrisikotechnologie ist, ganz im Gegensatz zur modernen Humanmedizin. Diese hat im vergangenen Jahrhundert massiv zur Verbesserung unser aller Leben beigetragen, die lange als Fortschritt verkaufte Atomenergie entpuppt sich - nicht erst seit Fukushima - als Wolf im Schafspelz: offene Endlagerfrage, "Zwischenfälle", Umweltbelastung durch Strahlung, teure und gefährliche Wiederaufbereitung usw. Also erst mal nachdenken, bevor solche schlechten (pro-Atom?-)Polemiken geäußert werden...
12.09.2011 18:21 Uhr
von SCNR:
Stimmt. In Fucushima gab es auch einen Süßigkeitenautomaten. Vom Ausstieg aus dem Einzelhandel redet die TAZ allerdings nicht.
12.09.2011 18:02 Uhr
von Joe:
natürlich klar, dass die TAZ dies als "Atomunfall" bezeichnet, obwohl in dieser Anlage auch Abfälle aus der Medizin verbrannt werden..... von einem Ausstieg aus der Medizin spricht die TAZ allerdings nicht...
Leserkommentare
13.09.2011 09:32 Uhr
von elisabeth:
ohne den artikel genau studiert zu haben, erinnere ich mich dennoch an einen atomaren vorfall in der selben region, das muss 2008 gewesen sein. dort ist radioaktives material in die rhone geflossen. es gab eine meldung in der presse, aber mehr nicht. wieviel da ausgetreten war, habe ich nicht mehr mitbekommen.
13.09.2011 09:00 Uhr
von Arthur T.Harris:
Wenn nicht "Atomunfall" ,dann also"Industieunfall".Allerdings der Atomindustrie mit lobenswerter Weise teilweise auch Medizinabfällen, auf einem bunt gemischtem Gewerbepark mit etwas militärischer,chemischer und atomarer Nutzung. Bei solcher Unbedarftheit hilft auch keine Medizin mehr.
13.09.2011 08:59 Uhr
von monsen:
natürlich klar, dass Joe unsachlich ist, und meint man müsse als Atomkraftgegner aus der Medizin aussteigen, obwohl nicht bei jeder Medizin verseuchte Abfälle entstehen. ;)
13.09.2011 08:19 Uhr
von NaJa:
Das war kein ATOMUNFALL!
Da gibt es Öfen, in denen Handfeger, Spritzen etc, die mit äußerst schwacher Radioaktivität behaftet sind, verbrannt werden. Ein solcher ist "explodiert".
Keine Fensterscheibe kaputt, garnichts. Keinerlei Gefahr.
Und da kommen deutsche Journalisten und versuchen Angst und Panik zu schüren.
13.09.2011 07:58 Uhr
von Gerd Siekmann:
Ist es nicht verrückt, dass es nach jedem Vorfall bei dem atomare Bestrahlung entweicht und wie grundsätzlich üblich, als erstes beruhigt, Aufklärung und Reaktionen zum Schutz von der Bevölkerung erst einmal verzögert wird, versucht wird Gefahr herunter zu spielen , es immer sofort Menschen gibt die Gebetsmühlen artig versuchen das Thema Atomkraft zu verharmlosen. Wer kann das angesichts der bereist seit Monaten unkontrollierbaren Situation in Japan, deren Ende und Folgen bis auf weiteres nicht absehbar sind, eigentlich tun? Selbst wenn er selbst finanziellen Profit aus der Atomwirtschaft hat, sollte er sich schon mal ein Grundstück auf einem anderen Planeten sichern!
13.09.2011 05:15 Uhr
von farbe:
Hey Joe ;-)
Ja, ich bin auch schon auf die gleichermaßen entsetzen Berichte gespannt, wenn ein Handwerker beim montieren von Solarzellen vom Dach fällt, oder in einer Windturbinenfabrik ein Eimer Klebstoff umfällt.
13.09.2011 04:14 Uhr
von vic:
Der tatsächliche Sachverhalt wird erst in Wochen und Monaten ans Licht kommen.
Schon klar Joe. Industrieunfall, das glaubt man gern, was?
13.09.2011 01:04 Uhr
von Michael:
@Joe: Ach lieber Joe, Denken will halt gelernt sein.
12.09.2011 22:55 Uhr
von Tyrfing:
@Joe:
Werden sie von der Atomlobby bezahlt?
Medizin ist ein gigantisches Spektrum, Atomenergie eine Sparte der Energieversorgung. Für Medizin lässt sich nicht ohne weiteres eine Alternative finden, für Atomenergie gibt es bereits mehrere. Bei der Produktion von Medizin entstehen im Idealfall keine über Jahrzehnte hinweg giftigen Stoffe (wenn doch wird sich auch die taz mit Sicherheit ebenso kritisch darüber Berichten), und wenn mal etwas daneben geht ist der Schaden in der Regel weniger beachtlich als bei einer Kernschmelze.
Grüße, Tyrfing
12.09.2011 22:17 Uhr
von ArmerIrrer:
Oder:
Natürlich klar, dass die Tagesschau und Andere dies als "Industrieunfall" bezeichnen, obwohl klar zu sein scheint, dass der Unfall in einem Bereich passiert ist, der den Austritt von Radioaktivität haben könnte und - wer weiß - sogar hatte.
Erst denken, dann hetzen.
12.09.2011 22:15 Uhr
von hanuman:
Wieso?
Der Industrieunfall fand in einem Komplex statt, in dem Atommüll (http://de.wikipedia.org/wiki/Atommüll) thermisch wiederverwertet wurde.
Das würde ich auch als Atomunfall bezeichnen.
War anscheinend kein GAU, ist aber wohl ein Atomunfall gewesen.
Eine öffentliche Diskussion über einen Ausstieg aus der Medizin, weil eben diese moderne Medizin ebenfalls radioaktiven Abfall hinterlässt, wird es glaube ich nicht geben.
Das klappt ja nicht mal bei Themen, die unmittelbar betreffen so was wie Finanzkrise und Wirtschaftskrise oder auch nur eventuell betreffen wie 1.000.000 abgespeicherte Handys oder scheinbar nur teilweise betreffen wie Hartz4 usw.
Aber wenn doch, dann könnte in dem Zusammenhang auch gleich noch der Ausstieg aus dem Militär und noch einiger weiterer Dinge diskutiert werden...
12.09.2011 21:46 Uhr
von Anti:
Sinnfreier Kommentar, Joe. Es war nunmal ein Atomunfall, da radioakive Stoffe beteiligt waren. Und das mit der Medizin ist pure Polemik, dass weißt Du selbst.
12.09.2011 21:12 Uhr
von Dylan:
@Joe
aber die Frage ist doch: Wer profitiert davon?
Cui bono?
Deswegen morgen das 25-seitige taz-special:
Die Weisen Zions und der Atomtod...
12.09.2011 20:43 Uhr
von menschenfreund:
Was regt man sich auf? Atomanlagen sind sicher sicher - oder sicher nicht? Nein, keine Frage. Wir sind in Frankreich. Hier sind Atomanlagen noch viel sicherer als andernorts - Fokushima, Harrisburg, Tschernobyl, Le Havre, Windscale umgetauft in Sellafield, Kyschtym (Majak)-Sowjetunion, Santa Susana Field Laboratory und Lucens, Schweiz, u.s.w, u.s.w. ...
12.09.2011 20:40 Uhr
von Jakob:
was hat das eine mit dem anderen zu tun? wenn ein brennofen für die verbrennung von radioaktivem abfall in die luft fliegt ist das ganze wohl ein atomunfall. warum das ding in die luft geflogen ist weiß ja auch kein mensch bisher. oder man will es noch nicht sagen…
12.09.2011 19:52 Uhr
von Hans D. Siekmann:
Der französische Innenminister möge doch bitte umgehend sofort dahin gehen. So kann er sein Fachwissen unterstreichen.
12.09.2011 19:52 Uhr
von Tepconix:
Man sieht, dass die Franzosen sehr schnell von den Japanern gelernt haben - vor allem die Kommunikation im TEPCO-Stil: Wenn man die Halbwertszeit der Abklingphase der Entwarnungen hochrechnet dürfte in etwa zwei Wochen erstmals die Meldephase "teilweise Kernschmelze, aber alles under Kontrolle" erreich sein und in zwei Monaten dann das Stadium "Sicherheitsbehälter durchgeschmolzen, aber noch teilweise beherrschbar. Evakuierungszone wird vorübergehend auf 50 km ausgeweitet."
12.09.2011 19:33 Uhr
von Heiko Höfle:
Und schon wieder: Salami-Taktik. Erst alles abstreiten und dann nach und nach zugeben, was ohnehin schon längst bewiesen ist. Nun ist also doch Radioaktivität entwichen, nur die Luft wurde nicht belastet. Aha. Beruhigt ungemeint...
12.09.2011 19:28 Uhr
von Rosemarie Finke-Thiele:
Na klar, dass sich die Ersten melden, die Havarien in Atomkraftwerken kleinreden wollen ...
Ich möchte umfassend weiter informiert werden - natürlich auch von der TAZ!
Unde: Es bleibt dabei : Atomausstieg jetzt - auch in Frankreich!
12.09.2011 19:24 Uhr
von Carola:
lieber joe
AUCH aus der medizin heisst aber eben nicht NUR aus der medizin...
12.09.2011 19:18 Uhr
von Jim:
Hey Joe,
weil die TAZ einen Unfall in einer Atomanlage, in der deines Wissens nach auch medizinische Abfälle verbrannt werden, "Atomunfall" nennt, fragst du dich nun, warum niemand den Ausstieg aus der Medizin fordert. Vielleicht, weil auch niemand den Ausstieg aus der Physik, sogar kaum jemand den Ausstieg aus der Kernphysik fordert?
Und diese mysteriösen Medizinabfälle, kommen die am Ende aus dieser Sagenumwobenen Strahlen-Medizin? Aus der will meines Wissens auch niemand aussteigen. Den Unterschied zwischen der Kernenergie freien und der Atom freien Zone hat dir bestimmt auch noch keiner erklärt.
Hochachtungsvoll
dein Jim
12.09.2011 19:11 Uhr
von Schmu:
Wenn man nicht klar auf den Videos die Kernschmelzen der 2 Reaktoren gesehen hätte, wäre das Atomenergiekommissariat selbstverständlich auch da von keiner Radioaktivität wissen wollen.
Die sollten Umsatteln auf Modelleisenbahn oder vergleichsweise harlosere Hobbies.
Joe, Joe, Joe.
Spinn nicht rum.
Da du Äpfel mit Birnen vergleichst gehe ich aus, dass du auch vom Atomenergiekommissariat bist.
Da ist das nämlich Standart.
12.09.2011 19:00 Uhr
von anti-akw:
jeder Unfall in einer Atomanlage ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt - wer das aufgrund welcher Informationen auch immer verharmlost will entweder nur sein eigenes Gewissen beruhigen oder (noch schlimmer) der Atomlobby weitere Millionen bescheren. Jeder weitere Unfall in einer Atomanlage ist einer zu viel - und zu Joe - dein 3 Zeiler könnte eigentlich aus der Bild stammen - aber selbst die ist sich dem Ernst solcher Unfälle bewusst und verzichtet zumindest auf dumpfe Schlagzeilen
12.09.2011 18:37 Uhr
von Arno:
Hey Joe (Sorry, Hendrix-Zitat),
der Atomunfall heißt so, weil die Anlage eben auch mit der Verbrennung von radioaktivem Material beschäftigt ist. Dass da auch anderes, nicht-radioaktives Material verbrannt wird, tut dabei doch nichts zur Sache. Dieses Zeug mag chemisch giftig sein, aber es strahlt zum Glück nicht. Dass die TAZ von einem Atomausstieg spricht, hängt mit Umfragen zur sinkenden Akzeptanz für die lange naiv gesehene Atomenergieerzeugung in Frankreich zusammen. Da hat sich die TAZ nichts ausgedacht, sondern dies nur als Zeichen erhöhter Wachsamkeit erwähnt. Der Vergleich mit lebensrettender Humanmedizin ist polemisch und irrelevant. Atomtechnologie hat immer das Potential, Leben dauerhaft zu zerstören, da sie nun mal, wie auch dieser Vorfall bei der bloßen Entsorgung von verstrahltem Material zeigt, vom Uranabbau bis zur Wiederaufbereitung etc. eine wahnsinnige Hochrisikotechnologie ist, ganz im Gegensatz zur modernen Humanmedizin. Diese hat im vergangenen Jahrhundert massiv zur Verbesserung unser aller Leben beigetragen, die lange als Fortschritt verkaufte Atomenergie entpuppt sich - nicht erst seit Fukushima - als Wolf im Schafspelz: offene Endlagerfrage, "Zwischenfälle", Umweltbelastung durch Strahlung, teure und gefährliche Wiederaufbereitung usw. Also erst mal nachdenken, bevor solche schlechten (pro-Atom?-)Polemiken geäußert werden...
12.09.2011 18:21 Uhr
von SCNR:
Stimmt. In Fucushima gab es auch einen Süßigkeitenautomaten. Vom Ausstieg aus dem Einzelhandel redet die TAZ allerdings nicht.
12.09.2011 18:02 Uhr
von Joe:
natürlich klar, dass die TAZ dies als "Atomunfall" bezeichnet, obwohl in dieser Anlage auch Abfälle aus der Medizin verbrannt werden..... von einem Ausstieg aus der Medizin spricht die TAZ allerdings nicht...