In einem geschichtsklitternden Brief springen diverse Athleten DDR-Dopingtrainer Werner Goldmann bei. Sie bezweifeln, dass Opfern körperlicher Schaden enstanden ist.von Andreas Rüttenauer
Was Prokops Vorgänger H.Meier (mit M.Steinbach) 1989/1990 absichtlich(!)vermieden und H.Digel da-nach auch nicht energisch durchzusetzen vermochte (die Eliminierung Doping-belasteter Trainer beider(!)deutscher Leichtathletikverbände),das soll nun der aktuelle Präsident des DLV endlich nachholen. Gern aber würde man auch weiterhin auf die nun schon Jahrzehnte "sauber" arbeitenden Kader vertrauen,denn sie haben bewiesen,dass sie auch so Weltklasseleistungen erbringen können.Deshalb toleriert man ja auch ihre weitere Trainertätig-keit - ihre Olympia- / WM-Kader nimmt man gern in die Nationalmannschaften auf;der DLV möchte ja in Berlin und London nicht noch schlechter als in Peking abschneiden.Es bleibt für mich die Frage, ob man nun zukünftig alle Trainer vor den internationalen Wettkampfhöhepunkten immer und immer wieder überprüft oder ob es bei der einmaligen Teilnahmeverweigerung bleibt, u n d , ob derlei "Ehrenerklärung" nur den Betreuern der Nationalmannschaften vorgelegt werden oder auch anderen belasteten Trainern und jetzt als(Bundes-) Trainer agierende,früher freiwillig extensiv dopenden Sportlern? Eine Ungleichbehandlung sollte DOSB und DLV vermeiden!!! H.Klimmer
14.01.2009 12:54 Uhr
von L.Krautner:
Natürlich handelt es sich um eine Bauernopfernjagd!
Ich nehme an, irgend ein drahtziehender Funktionär kennt einen guten Bekannten, der Goldmanns Platz einnehmen könnte und schon ganz scharf darauf ist.
So läuft doch die Postenverteilung in der BRD. Kommt man so nicht an jemanden heran, holt man einfach die Stasiakten oder den DDR-Lebenslauf heraus. Also ob früher in der BRD keiner gedopt hätte, lächerlich!!!
14.01.2009 11:54 Uhr
von Ihr Name Schweinebraden:
Die Sportler spinnen. Es ist eine Unverschämtheit, wie immer mehr Täter zu Opfern stilisiert werden - und kaum eine journalistische Kontrolle und Klarstellung besteht. Es ist die Stilisierung des Vergessens, ein Mißverständnis der Demokratie. Schweinebraden
Leserkommentare
15.01.2009 21:00 Uhr
von H.Klimmer (sen.) / Halle:
Was Prokops Vorgänger H.Meier (mit M.Steinbach) 1989/1990 absichtlich(!)vermieden und H.Digel da-nach auch nicht energisch durchzusetzen vermochte (die Eliminierung Doping-belasteter Trainer beider(!)deutscher Leichtathletikverbände),das soll nun der aktuelle Präsident des DLV endlich nachholen.
Gern aber würde man auch weiterhin auf die nun schon Jahrzehnte "sauber" arbeitenden Kader vertrauen,denn sie haben bewiesen,dass sie auch so Weltklasseleistungen erbringen können.Deshalb toleriert man ja auch ihre weitere Trainertätig-keit - ihre Olympia- / WM-Kader nimmt man gern in die Nationalmannschaften auf;der DLV möchte ja in Berlin und London nicht noch schlechter als in Peking abschneiden.Es bleibt für mich die Frage, ob man nun zukünftig alle Trainer vor den internationalen Wettkampfhöhepunkten immer und immer wieder überprüft oder ob es bei der einmaligen Teilnahmeverweigerung bleibt, u n d ,
ob derlei "Ehrenerklärung" nur den Betreuern der Nationalmannschaften vorgelegt werden oder auch anderen belasteten Trainern und jetzt als(Bundes-)
Trainer agierende,früher freiwillig extensiv dopenden Sportlern? Eine Ungleichbehandlung sollte DOSB und DLV vermeiden!!! H.Klimmer
14.01.2009 12:54 Uhr
von L.Krautner:
Natürlich handelt es sich um eine Bauernopfernjagd!
Ich nehme an, irgend ein drahtziehender Funktionär kennt einen guten Bekannten, der Goldmanns Platz einnehmen könnte und schon ganz scharf darauf ist.
So läuft doch die Postenverteilung in der BRD. Kommt man so nicht an jemanden heran, holt man einfach die Stasiakten oder den DDR-Lebenslauf heraus. Also ob früher in der BRD keiner gedopt hätte, lächerlich!!!
14.01.2009 11:54 Uhr
von Ihr Name Schweinebraden:
Die Sportler spinnen. Es ist eine Unverschämtheit, wie immer mehr Täter zu Opfern stilisiert werden - und kaum eine journalistische Kontrolle und Klarstellung besteht. Es ist die Stilisierung des Vergessens, ein Mißverständnis der Demokratie.
Schweinebraden