• 14.12.2009

Anstieg deutscher Waffenexporte

Rüstungsindustrie kennt keine Krise

Die Bundesregierung hat 2008 Waffenausfuhren von fast sechs Milliarden Euro genehmigt. Beliebt sind etwa moderne U-Boote, die Atomwaffen tragen können.von Franziska Langhammer

  • 16.12.2009 08:06 Uhr

    von Siegfried Paul Posch:

    OLG (Ober-Landesgericht) Graz, 1 Jv 5497/08d-08e-2
    (Drohung mit dem Gericht einerseits und mit dem
    Staatsanwalt andrerseits gegen mich im Namen des
    "Coburger Convents")
    Waffen - zu meinem gestern an die "TAGESZEITUNG",
    Berlin, etc., an das "Leserforum" des Beitrags
    "Rüstungsindustrie kennt keine Krise" von
    Franziska Langhammer, übermittelten E-Mail: 1254
    u.Z. konnten wohl die Waffen Ferraras die Macht
    Ungarns in Graz stabilisieren; 1274 die Waffen
    Paduas die Macht Habsburgs. Beides geschah nicht.
    1818 aber fällt doch die Parallele des Aufstiegs
    der Macht der Stichwaffe der "Schlagenden
    Verbindungen" - nicht unabhängig von der
    Entwicklung des Sports - und des Abstiegs der
    Macht der Diplomatie des italienischen Kardinals
    Ercole Consalvi auf. Durch welche Nation schiene
    ein Zusammenhang zwischen den drei Jahreszahlen
    sehr evident?
    Siegfried Paul Posch
    Dieses E-Mail ist eine Hinzufügung zu meinem
    gestern an mehrere Adressen expedierten; bevor
    ich etwa um 9h früh am Telefon mit dem Büro des
    Vizebürgermeisters in Graz verbunden wurde. Es
    ist zusätzlich bestimmt für "gästebuch handball
    stendal", "bundesministerium justiz österreich"
    und "landesregierung burgenland" (zu: "thomas.
    gross/at/csi-de.de"). - Ein Eingang wurde
    bestätigt:
    Amt der Burgenländischen Landesregierung
    Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und
    zentrale Dienste
    Europaplatz 1
    7000 Eisenstadt
    Telefon: 057 - 600/2000

  • 16.12.2009 01:17 Uhr

    von Malik:

    @Paul: rot/grün war auch gut im Waffenverkauf. das boomt nicht erst seit dem 27.9.2009.

  • 15.12.2009 19:16 Uhr

    von politik-web:

    Krieg ist gut fürs Geschäft:
    http://twitter.com/demokratisch

  • 15.12.2009 12:16 Uhr

    von Kommentator:

    Noch heftiger:

    Geld aus Drogenhandel soll Banken 2008 gerettet haben

    Der Chef der UN-Drogenbehörde sagt, das schmutzige Geld sei oft das einzige Kapital gewesen, das noch verfügbar war....

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/146748

    Krass, auf einmal ist schmutziges Drogengeld im Wert von 400 Mrd. (!) nicht mehr schmutzig, denken sich die Geld-aus-Geld-Macher.

    Und in der BRD wählt man FDP und CDU - wo selbst Rot-Grün schon den Finanzsektor deregulierten.

    Die Implikation imo wäre ganz klar: Privaten Waffen- und Drogenbesitz und -erwerb legalisieren!

    Dann geht es auch wieder bergauf und die üblen Folgen der Prohibition treten erst gar nicht auf, Steuergelder fließen satt, niemand wird privilehiert...

    @Thomas:

    "Natürlich, wenn es nach der taz und den grünalternativen Körnerfreunden ginge, würden wir den ganzen nur noch fair gehandelten Kaffee trinken und auf Free-Tibet-Sit-Ins rumhängen. Arbeit für Tausende ist ja auch was Doofes und Krieg sollen mal schön die andern machen. Strom kommt übrigens aus der Dose.
    Zum Glück geht es aber nicht nach diesen Realitätsverweigerern und die Rüstungsindustrie ist genauso ein Teil der deutschen Wirtschaft, wie die Automobil- oder Chemieindustrie."

    Genau, die Rüstungsindustrie ist dafür verantwortlich, dass überall in der Welt die Privilegierten/Waffenbesitzer die Unterprivilegierte/Nichtwaffenbesitzer massakrieren.

    Und auch hierzulande die Bullen und Militärs Narrenfreiheit haben und unsere Grundordnung zerstören.

    Deine Körnergrütze behalte für dich und gib mir mein Recht auf Waffenbesitz, rechter Heuchler!

  • 15.12.2009 07:58 Uhr

    von vic:

    Geld stinkt nicht, sagt sich schwarz-gelb, und schließlich gilt noch immer was schon immer galt:
    Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.

  • 15.12.2009 00:17 Uhr

    von Paul:

    Und darüber wundern wir uns noch bei Schwarz-Gelb?

  • 14.12.2009 23:42 Uhr

    von awa:

    Wo bleibt eigentlich beim Thema Deutsche Rüstungsexporte dem Aufschrei aus der Gesellschaft?
    Würde man eine Einzelbefragung der Bevölkerung durchführen bin ich mir absolut sicher, würde sich eine große Mehrheit für einen deutlich eingeschränkteren Export von Rüstungsgütern aussprechen. Auch die Medien erwecken den Eindruck dieses Thema völlig im dunklen zu lassen - diese Meldung bei Tagesschau.de und Millionen Menschen würden zumindestens innerlich "scheisse" schreien.
    Welche Organisationen ausser den Kirchen und der mittlerweile doch sehr schwachen Friedensbewegung engagiert sich zu diesem Thema noch? Weiß jemand was?

  • 14.12.2009 23:39 Uhr

    von guapito:

    Auf der anderen Seite wird 20 Jahre friedliche Revolution total unreflektiert gefeiert. Diese Doppelmoral ist zum kotzen!
    Die BRD ist ein agressiver, kriegerischer Staat der nur eine Religion kennt: GELD

  • 14.12.2009 22:33 Uhr

    von Tyrfing:

    Immerhin gehen die Pfaffen einmal in die richtige Richtung.
    Bin allerdings der Meinung, dass ein guter Staat Rüstungsgegenstände weder Verkaufen noch Produzieren sollte -
    schließlich ist Krieg der direkte Wiederspruch zu vernünftigem Verhalten -
    und von ihm zu profitieren ist nichts anderes als Krank.

  • 14.12.2009 18:38 Uhr

    von Propaghandi:

    Alles klar. Das beantwortet ja gleich mehrere Fragen.

    Erstens: Warum die Weltwirtschaftskrise bislang Deutschland relativ verschont hat, weil wir nämlich traditionell nicht bloss viele Automobilhersteller, sondern auch eine starke Rüstungsindustrie haben. Danke Krupp und WerftAG.

    Zweitens: Warum es im Interesse Deutschlands ist, langanhaltende kriegerische Außeinandersetzungen nicht unbedingt zu beenden. Gäbe es Frieden in den Entwicklungsländern, würden da am Ende lauter Fabriken gebaut, die doch nur unnötige Konkurrenz wären... da nutzen wir jetzt doch lieber mal kräftig unsere Wirtschaftskraft und helfen wo wir können - mit Rüstungsgütern. Hilft ja auch der eigenen Wirtschaft.

    Drittens: Warum sich ein bewährter Wirtschaftsminister ausgezeichnet fürs Kriegsresort eignet.

    Viertens: Warum wir beim Afpac Konflikt lieber nicht den Mund zu voll nehmen mit „Krieg“ rufen, weil dann müssten wir ja vielleicht wieder bei unseren Waffenlieferungen in die Region lästige Hürden in Kauf nehmen.

    Und fünftens: warum der Orwellsche Spruch „Krieg ist Frieden“ so wichtig ist. Ungeachtet des kleinen Missverständnisses, dass der Wille des Volkes den ganz altmodischen Frieden meint, mit ohne Tote und so.

    Stellt sich doch die berechtigte Frage, wo herrscht denn mehr Einigkeit,

    zwischen Wirtschaft und Politik?

    oder

    zwischen Volk und Politik?

    Und ist das so richtig?

  • 14.12.2009 18:24 Uhr

    von Eser:

    Ja was erwartet ihr den von Schwarz-Gelb?
    Dass sie jetzt moralische Prinzipien ganz hoch anstellen und böse Waffenexporte reduzieren wollen, dazu Mindestlöhne einführen und den Krieg in Afghanistan beenden wollen? Der Krieg in Afghanistan ist doch auch n Absatzmarkt für die Rüstungsindustrie, genau so wie der Irakkrieg, wo Dtl. auch sehr gute Geschäfte macht. Herrscht Krieg, so geht es der Rüstungsindustrie NIE schlecht, egal ob wir jetzt eine reale Wirtschaftskrise haben oder nicht.

  • 14.12.2009 18:16 Uhr

    von Man O Man:

    Solang es ums Geld geht, gibt es keine Skrupel. Das ist leider überall so. Nur allzu schlechte Presse könnte da was bewirken, aber so ein Thema würde der Axel-Springer-Verlag seinen Bildlesern ja nicht zumuten.

    Ach, die neoliberale Marktwirtschaft ist schon was feines. "Wenn jeder an sich selber denkt, ist jedem geholfen!" Ja ja...

  • 14.12.2009 18:13 Uhr

    von Karl:

    "Beliebt sind etwa moderne U-Boote, die Atomwaffen tragen können."

    Sorry werte Redaktion, das ist mal wieder Blödsinn. Jedes Boot das einen alten MK48 abfeuern kann, kann auch entsprechende "Atomwaffen" starten...solange das Rohr 503 mm Durchmesser und die passende Baulänge hat...
    Der einzige technische Unterschied liegt in den leiseren Bauformen und den besseren Ortungs- und Navigationsanlagen.

    Glück auf!

    Karl

  • 14.12.2009 17:31 Uhr

    von Thomas:

    Natürlich, wenn es nach der taz und den grünalternativen Körnerfreunden ginge, würden wir den ganzen nur noch fair gehandelten Kaffee trinken und auf Free-Tibet-Sit-Ins rumhängen. Arbeit für Tausende ist ja auch was Doofes und Krieg sollen mal schön die andern machen. Strom kommt übrigens aus der Dose.

    Zum Glück geht es aber nicht nach diesen Realitätsverweigerern und die Rüstungsindustrie ist genauso ein Teil der deutschen Wirtschaft, wie die Automobil- oder Chemieindustrie.

  • 14.12.2009 17:23 Uhr

    von davidly:

    Nun kann Guido behaupten, "Der Aufschwung ist da!"

  • 14.12.2009 16:55 Uhr

    von Sonne:

    Der Krieg hat eben immer Konjunktur. Die Rüstungsfabriken müssen gute Profite machen, damit bei uns die Arbeitsplätze gesichert sind. Es ist eine kannibalische Ordnung.

  • 14.12.2009 16:53 Uhr

    von Karnevalist:

    Israel HAT schon drei solcher U-Boote und bekommt jetzt noch "unsichtbare" Fregatten, und wer hat es bezahlt?
    Egal, sozial ist was Arbeit schafft!

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