• 27.12.2009

Anschlag in US-Flugzeug

Erste Spur führt in den Jemen

Durch beherztes Eingreifen wurde ein Flugzeugattentat beim Anflug auf Detroit in letzter Minute verhindert. Die USA prüfen aktuell eventuelle Verbindungen des nigerianischen Täters zu al Qaida.

  • 29.12.2009 14:11 Uhr

    von der echte Stefan:

    Nur zur Richtigstellung: Ich habe mich so bemüht, hier die passenden "Freunde" zu finden, die ich durch so dusselige Kommentare doch glatt versöhnen würde. Also, der "Stefan" des anderen Kommentars bin nicht ich, okay?
    (Ich will doch nicht die ganzen Terrorversteher, Islamisten, Antisemiten, Diktatur-Apologeten, etc. enttäuschen!)

  • 27.12.2009 19:36 Uhr

    von Stefan:

    Spätestens seit 9/11 sind die USA zu einem Land geworden, das einem bereits bei der Ankunft am Flughafen signalisiert: "Eigentlich wollen wir dich gar nicht hier haben, aber wir müssen dich ja reinlassen." Unzählige Schikanen, unnötige Verhöre, unsinnige Regelungen, Zerstörung oder Diebstahl privaten Eigentums... All das kennt man bereits.

    Die neuen Sicherheitsvorkehrungen bestärken dieses seltsame Reisegefühl nun schon während des Fluges. All diese neuen Regelungen klingen doch weit an der Realität vorbei geplant. Was ich als Paradebeispiel dafür halte, ist das Aufstehverbot. Wie stellen sich die Sicherheitsbehörden das denn bitteschön vor, wenn jemand in der Stunde vor der Landung nochmal auf die Toilette muss? Muss dieser Passagier einhalten und hoffen, dass er keine bleibenden Schäden davon trägt? Kann man die Fluggesellschaft oder jemand anderes später auf Schmerzensgeld verklagen? Wer übernimmt etwaige Krankenhauskosten? Oder soll man doch lieber in den Gang pinkeln - was zumindest bei männlichen Passagieren möglich wäre? Und was ist, wenn jemand vehement doch aufs Klo will? Wird er dann erschossen?

    Sicherlich mag manche Vermutung etwas überspitzt klingen. Doch in Zeiten, in denen ein Brotmesser eine Notwehr mit 18 Schüssen aus nächster Nähe rechtfertigt, muss man ja mit allem rechnen. Artikel 1 der Menschenrechte ist doch schon lange nur noch ein rein symbolischer. Und die USA, die nach außen ja gerne mit ihrem Frei-und-fröhlich-Motto hausieren, arbeiten kräftig daran mit, dass die Menschenwürde irgendwann nur noch im Louvre ausgestellt werden wird, als Artefakt aus einer utopisch anmutenden Zeit.

    Eines weiß ich nun umso besser: Wenn ich das nächste Mal eine große Reise tue, dann garantiert nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika. Schade eigentlich, ist das Volk an sich doch gar nicht so wie man es durch die Regierung vermittelt bekommt.

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