Erste Reaktionen aus dem Bundestag: Politiker von FDP und Grünen freuen sich über die Kandidatur von Rüttenauer. Niersbach schweigt weiter.von Markus Völker
Politiker? OK, es mögen Politiker sein. Aber welchen Status haben die hier aufgezählten denn bitteschön? Hinterbänkler? Oder noch nicht einmal das?
Ich habe übrigens mein Patenkind und ein paar andere kleine Jungs aus dem Fußballclub gefragt. Sie sind auch für Rüttenauer. Auch Pinguine, Wellensittiche und Meerschweinchen aus dem Freundeskreis haben sich offen zur Rüttenauer-Kandidatur bekannt. Und sogar meine Oma! Ich muss wohl ehrlicherweise anmerken, dass sie etwas schwerhörig ist und ich nicht garantieren kann, dass sie meinen Ausführungen wirklich folgen konnte. Aber das dürfte unerheblich sein.
Das wären dann wohl die nächsten Schlagzeilen reißerische in dieser gleichwohl kindischen wie überflüssigen Posse:
"Kindergartenkinder unterstützen die Kandiatur" "Pinguine unterstützen die Kandiatur" "Wellensittiche unterstützen die Kandidatur" "Meerschweinchen unterstützen die Kandidatur" "Oma Brakensiek unterstützt die Kandidatur"
29.01.2012 16:46 Uhr
von FranKee (Pirat):
Schön und "hochdemokratisch" ist übrigens auch, wie die offizielle DFB-Pressemitteilung zu diesem Thema (Nr. 5/2012) Rüttennauer mit keinem einzigen Wort erwähnt, und stattdessen schreibt:
"Für die Nachfolge kandidiert Wolfgang Niersbach, der mit erfolgter Wahl zum elften Präsidenten der DFB-Geschichte seine bisherige Funktion als Generalsekretär aufgeben würde."
Einen von zwei Kandidaten totschweigen... (bei 127 Kandidaten hätte ich aus Platzgründen Verständnis). Spannend!
Die meisten "Sport"-"Journalisten" werdens vermutlich dankbar fressen, schlucken und zurück auf's Papier bringen...
Das sollte man mal in einer Rundmail vor einer Ämterwahl in einer demokratischen (Piraten)Partei oder auch nur einem kleinen Sportverein versuchen. Da wäre aber Stimmung...
29.01.2012 14:34 Uhr
von reblek:
Tatsächlich ist es doch so, dass das, was im DFB geschieht, ohne das Plazet der Bundesligavereine bzw. ihrer Vorstände nicht läuft. Da könnte Rüttenauer zig Jahre DFB-Präsident und damit Repräsentant von Millionen (Menschen) sein, gegen die Millionen (Euro) der Bundesligavereine käme er nicht an.
Leserkommentare
30.01.2012 09:08 Uhr
von QT12:
Politiker? OK, es mögen Politiker sein. Aber welchen Status haben die hier aufgezählten denn bitteschön?
Hinterbänkler? Oder noch nicht einmal das?
Ich habe übrigens mein Patenkind und ein paar andere kleine Jungs aus dem Fußballclub gefragt. Sie sind auch für Rüttenauer. Auch Pinguine, Wellensittiche und Meerschweinchen aus dem Freundeskreis haben sich offen zur Rüttenauer-Kandidatur bekannt.
Und sogar meine Oma! Ich muss wohl ehrlicherweise anmerken, dass sie etwas schwerhörig ist und ich nicht garantieren kann, dass sie meinen Ausführungen wirklich folgen konnte. Aber das dürfte unerheblich sein.
Das wären dann wohl die nächsten Schlagzeilen reißerische in dieser gleichwohl kindischen wie überflüssigen Posse:
"Kindergartenkinder unterstützen die Kandiatur"
"Pinguine unterstützen die Kandiatur"
"Wellensittiche unterstützen die Kandidatur"
"Meerschweinchen unterstützen die Kandidatur"
"Oma Brakensiek unterstützt die Kandidatur"
29.01.2012 16:46 Uhr
von FranKee (Pirat):
Schön und "hochdemokratisch" ist übrigens auch, wie die offizielle DFB-Pressemitteilung zu diesem Thema (Nr. 5/2012) Rüttennauer mit keinem einzigen Wort erwähnt, und stattdessen schreibt:
"Für die Nachfolge kandidiert Wolfgang Niersbach, der mit erfolgter Wahl zum elften Präsidenten der DFB-Geschichte seine bisherige Funktion als Generalsekretär aufgeben würde."
Einen von zwei Kandidaten totschweigen... (bei 127 Kandidaten hätte ich aus Platzgründen Verständnis). Spannend!
Die meisten "Sport"-"Journalisten" werdens vermutlich dankbar fressen, schlucken und zurück auf's Papier bringen...
Das sollte man mal in einer Rundmail vor einer Ämterwahl in einer demokratischen (Piraten)Partei oder auch nur einem kleinen Sportverein versuchen. Da wäre aber Stimmung...
29.01.2012 14:34 Uhr
von reblek:
Tatsächlich ist es doch so, dass das, was im DFB geschieht, ohne das Plazet der Bundesligavereine bzw. ihrer Vorstände nicht läuft. Da könnte Rüttenauer zig Jahre DFB-Präsident und damit Repräsentant von Millionen (Menschen) sein, gegen die Millionen (Euro) der Bundesligavereine käme er nicht an.