"Bild-Blog"-Macher Stefan Niggemeier ist einer der unerschrockensten Journalisten der Republik. Ein Vorabdruck aus "Die Alpha-Journalisten 2.0".von Jan Feddersen
Stefan Ni(e)ggemeier. Er hat "nie" gesagt. Im SN-Blog zum Melissa-Mann hatte er klar auf die Quellen hingewiesen. Ein Tipp für Beta-Blogger: Wer jemanden ans Bein pinkeln will, sollte zumindestens den Hosenschlitz öffnen. Sonst gehts ans eigene.
15.02.2009 22:41 Uhr
von Torsten:
Ein sehr schönes Beispiel, wie man einen Artikel absolut vergeigen kann. Überfrachtet und absolut nicht erhellend.
15.02.2009 16:45 Uhr
von Jörn Kabisch:
Liebe Kollegen,
Jan Feddersen ist ein Fehler unterlaufen. Stefan Niggemeier hat die Bankhofer-Geschichte nicht aufgedeckt. Siehe dazu die rege Diskussion, auch generell zu Stefan Niggemeier auf freitag.de
15.02.2009 16:24 Uhr
von Marcus:
So sehr ich Herrn Niggemeiers Arbeit schätze, aber im Fall Bankhofer wird sein Beitrag in diesem Beitrag etwas überschätzt, scheint mir.
".. vor jenen, die einen Vitaminpromotor wie Hademar Bankofer beschäftigen, der medizinische Weisheiten verkündet, deren Haltlosigkeit Niggemeier ebenfalls enthüllte, auf dass der sogenannte Fernsehdoktor in der ARD nicht mehr praktizieren konnte?"
Das Lob gebührt dem anonymen Autor hockeystick vom Blog Stationäre Aufnahme, der ein Video mit Schleichwerbe verdächtigen TV-Ausschnitten zusammenstellte, und es gebührt dem Direktor des Freiburger Cochrane Institutes Gerd Antes, der unabhängig davon praktisch zeitgleich beim WDR Druck machte (nicht zum ersten Mal), angesichts der mangelnden wissenschaftlichen Grundlagen der Bankhofer-Tipps im Morgenmagazin. In meinen Augen liegt Niggemeiers Verdienst darin, den Verdacht der Schleichwerbung im Beispiel der Klostermelisse auf den Punkt gebracht zu haben und dank seines reichweiten starken Blogs für Verbreitung gesorgt zu haben.
15.02.2009 14:56 Uhr
von Konstantin Klein:
Unerschrocken - unerschrockener - "unerschrockenst". Muss eine Folge der Rechtschreibreform sein, das...
Grausig.
15.02.2009 11:49 Uhr
von Robin:
Ich bitte doch um die überprüfung folgenden Satzes:
M. Broder, preisgekrönter Autor des Spiegels, ist vor Niggemeiers Kritik nicht sicher: "Da wichst zusammen, was zusammengehört",[...]
also das ist doch hoffentlich ein Rechtschreibfehler.
15.02.2009 09:33 Uhr
von Weltherrscher:
warum veröffentlicht die taz solche texte, ohne sie vorher auf ihren wahrheitsgehalt zu überprüfen? der teil mit "bankhofer enthüllt" ist doch nachweislich falsch. im web weiß eigentlich jeder, wer die bankhofergate-sache enthüllt hatte. stefan niggemeier war es defintiv nicht!
15.02.2009 09:23 Uhr
von Klaus Jarchow:
Der Fall 'Bankhofer' wurde nicht von Stefan Niggemeier aufgedeckt, sondern von dem Blogger 'Hockeystick' in der Stationären Aufnahme.
S. z.B. hier: http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1860
15.02.2009 06:35 Uhr
von wolfgang thoma:
Herr niggemeier, bleiben Sie so wie Sie sind, solange es die immanenten Zwänge der Medien aller Arten zulassen, die da heissen: "Das Schappi muss dem Hund schmecken, nicht dem Herrn".
15.02.2009 01:00 Uhr
von Volker Kranz:
Tja, leider stimmt das da oben so nicht.
Und den Niggemeier unerschrocken zu nennen, für das was er tut, ist, naja, übertrieben. Nein: lächerlich. Was macht der schon, außer ein paar Medien dumme Fehler nachzuweisen und hin und wieder einen Glückstreffer zu landen, der für ein bisschen Aufsehen sorgt. Was ist daran unerschrocken? Oder mutig?
14.02.2009 16:11 Uhr
von dante:
Sehr geehrte Redaktion,
ich kann mir kaum vorstellen, dass ein seröser Alpha-Journalist wie Herr Niggemeier sich auf die Fahne schreiben würde, er hätte die Schleichwerbung des Prof. Bankhofer in der ARD aufgedeckt. Der Reakteur Herrn Jan-Wilhelm Feddersen sei darauf hingewiesen, dass der Schleichwerbeskandal von dem ebenso serösen wie gut recherchierenden Blogger Herrn Hockeystick zuerst auf www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15488/ veröffentlicht wurde.
Schönes Wochenende (gehabt zu haben) wünscht Ihnen
Ihr Daniel Terhürne
14.02.2009 15:54 Uhr
von Chrischan74:
*fg* Der "Alphablogger" Niggemeier.... *rofl*
Mit "Dummy" habt ihr ja schon ganz richtig gelegen, nur schreibt man das mit "ie" und nicht mit "y".
Und das "Crashtest" passt auch nicht so ganz. Der ganze Typ ist ein einziger Totalschaden.
14.02.2009 15:05 Uhr
von matsch:
Meine Güte. Jetzt auch in der taz dieses Gedöns um den Herrn Niggemeier und diesen famosen Bild-Blog. Der macht Bild-Kritik für Leute, die Bild ohnehin nicht lesen.
Wenn er sich an SPON austoben würde. Den saugt Niggemeiers Klientel auf wie den täglichen latte macchiato. Da hätte Niggemeier eine Menge zu tun. *gähn*
14.02.2009 14:40 Uhr
von Foxxi:
"...die einen Vitaminpromotor wie Hademar Bankofer beschäftigen, der medizinische Weisheiten verkündet, deren Haltlosigkeit Niggemeier ebenfalls enthüllte, auf dass der sogenannte Fernsehdoktor in der ARD nicht mehr praktizieren konnte?"
...das war nicht Niggemeier!
14.02.2009 14:12 Uhr
von purist:
"So entstehen keine Legenden. Das ist einfach nur fett gelogen. Ich bin realistisch. Niemand wird sich in Zukunft an den Namen hockeystick erinnern, dessen Recherchen Bankhofer aus dem Morgenmagazin gekickt haben. Solche Alpha-Wahrheiten werden dafür sorgen. " stimmt nicht. So entstehen keine Legenden. Das ist einfach nur unwahr. Ich bin realistisch. Niemand wird sich in Zukunft an den Namen hockeystick erinnern, dessen Recherchen Bankhofer aus dem Morgenmagazin gekickt haben. Solche Alpha-Wahrheiten werden dafür sorgen. http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15710
14.02.2009 14:05 Uhr
von Nörgler:
Mit der Aufdeckung der Geschäfte des Herrn Bankhofer hat Niggemeier nichts zu tun. Das waren andere:
Bereits der Autor des Taz-Artikels hätte das wissen müssen; die Herausgeber des angekündigten Bandes ohnehin, aber dass Niggemeier das nicht zurechtrückt und den Schmuck mit fremden Federn entgegennimmt, läßt ihn nicht gut aussehen.
Angelegentlich dieser Korrektur könnte auch der Name Bankhofers gleich mitberichtigt werden. Der Mann schreibt sich nämlich mit "h".
14.02.2009 01:08 Uhr
von vic:
Ein guter Artikel über einen Menschen den ich sehr schätze. Bis auf sein Talent, das mir fehlt, verbindet uns viel. Viel Erfolg und Elan weiterhin, Stefan Niggemeier und bei der Gelegenheit auch der taz.
13.02.2009 20:37 Uhr
von Michael Jaar:
Was ist "Bild-Blog" ?
Wer ist Stefan Niggemeier?
13.02.2009 20:07 Uhr
von lokalreporter:
stefan niggemeier repräsentiert in meinen augen das gewissen der blogosphäre, seine texte sind massgeschneidert, sein stil ist vollendet! wäre ich journalist, er wäre mein vorbild..
Leserkommentare
16.02.2009 20:37 Uhr
von polyphem:
Stefan Ni(e)ggemeier. Er hat "nie" gesagt. Im SN-Blog zum Melissa-Mann hatte er klar auf die Quellen hingewiesen. Ein Tipp für Beta-Blogger:
Wer jemanden ans Bein pinkeln will, sollte zumindestens den Hosenschlitz öffnen. Sonst gehts ans eigene.
15.02.2009 22:41 Uhr
von Torsten:
Ein sehr schönes Beispiel, wie man einen Artikel absolut vergeigen kann. Überfrachtet und absolut nicht erhellend.
15.02.2009 16:45 Uhr
von Jörn Kabisch:
Liebe Kollegen,
Jan Feddersen ist ein Fehler unterlaufen. Stefan Niggemeier hat die Bankhofer-Geschichte nicht aufgedeckt. Siehe dazu die rege Diskussion, auch generell zu Stefan Niggemeier auf freitag.de
15.02.2009 16:24 Uhr
von Marcus:
So sehr ich Herrn Niggemeiers Arbeit schätze, aber im Fall Bankhofer wird sein Beitrag in diesem Beitrag etwas überschätzt, scheint mir.
".. vor jenen, die einen Vitaminpromotor wie Hademar Bankofer beschäftigen, der medizinische Weisheiten verkündet, deren Haltlosigkeit Niggemeier ebenfalls enthüllte, auf dass der sogenannte Fernsehdoktor in der ARD nicht mehr praktizieren konnte?"
Das Lob gebührt dem anonymen Autor hockeystick vom Blog Stationäre Aufnahme, der ein Video mit Schleichwerbe verdächtigen TV-Ausschnitten zusammenstellte, und es gebührt dem Direktor des Freiburger Cochrane Institutes Gerd Antes, der unabhängig davon praktisch zeitgleich beim WDR Druck machte (nicht zum ersten Mal), angesichts der mangelnden wissenschaftlichen Grundlagen der Bankhofer-Tipps im Morgenmagazin. In meinen Augen liegt Niggemeiers Verdienst darin, den Verdacht der Schleichwerbung im Beispiel der Klostermelisse auf den Punkt gebracht zu haben und dank seines reichweiten starken Blogs für Verbreitung gesorgt zu haben.
15.02.2009 14:56 Uhr
von Konstantin Klein:
Unerschrocken - unerschrockener - "unerschrockenst". Muss eine Folge der Rechtschreibreform sein, das...
Grausig.
15.02.2009 11:49 Uhr
von Robin:
Ich bitte doch um die überprüfung folgenden Satzes:
M. Broder, preisgekrönter Autor des Spiegels, ist vor Niggemeiers Kritik nicht sicher: "Da wichst zusammen, was zusammengehört",[...]
also das ist doch hoffentlich ein Rechtschreibfehler.
15.02.2009 09:33 Uhr
von Weltherrscher:
warum veröffentlicht die taz solche texte, ohne sie vorher auf ihren wahrheitsgehalt zu überprüfen?
der teil mit "bankhofer enthüllt" ist doch nachweislich falsch.
im web weiß eigentlich jeder, wer die bankhofergate-sache enthüllt hatte.
stefan niggemeier war es defintiv nicht!
15.02.2009 09:23 Uhr
von Klaus Jarchow:
Der Fall 'Bankhofer' wurde nicht von Stefan Niggemeier aufgedeckt, sondern von dem Blogger 'Hockeystick' in der Stationären Aufnahme.
S. z.B. hier: http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1860
15.02.2009 06:35 Uhr
von wolfgang thoma:
Herr niggemeier, bleiben Sie so wie Sie sind, solange es die immanenten Zwänge der Medien aller Arten zulassen, die da heissen: "Das Schappi muss dem Hund schmecken, nicht dem Herrn".
15.02.2009 01:00 Uhr
von Volker Kranz:
Tja, leider stimmt das da oben so nicht.
Und den Niggemeier unerschrocken zu nennen, für das was er tut, ist, naja, übertrieben. Nein: lächerlich. Was macht der schon, außer ein paar Medien dumme Fehler nachzuweisen und hin und wieder einen Glückstreffer zu landen, der für ein bisschen Aufsehen sorgt. Was ist daran unerschrocken? Oder mutig?
14.02.2009 16:11 Uhr
von dante:
Sehr geehrte Redaktion,
ich kann mir kaum vorstellen, dass ein seröser Alpha-Journalist wie Herr Niggemeier sich auf die Fahne schreiben würde, er hätte die Schleichwerbung des Prof. Bankhofer in der ARD aufgedeckt. Der Reakteur Herrn Jan-Wilhelm Feddersen sei darauf hingewiesen, dass der Schleichwerbeskandal von dem ebenso serösen wie gut recherchierenden Blogger Herrn Hockeystick zuerst auf www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15488/ veröffentlicht wurde.
Schönes Wochenende (gehabt zu haben) wünscht Ihnen
Ihr
Daniel Terhürne
14.02.2009 15:54 Uhr
von Chrischan74:
*fg* Der "Alphablogger" Niggemeier.... *rofl*
Mit "Dummy" habt ihr ja schon ganz richtig gelegen, nur schreibt man das mit "ie" und nicht mit "y".
Und das "Crashtest" passt auch nicht so ganz. Der ganze Typ ist ein einziger Totalschaden.
14.02.2009 15:05 Uhr
von matsch:
Meine Güte. Jetzt auch in der taz dieses Gedöns um den Herrn Niggemeier und diesen famosen Bild-Blog. Der macht Bild-Kritik für Leute, die Bild ohnehin nicht lesen.
Wenn er sich an SPON austoben würde. Den saugt Niggemeiers Klientel auf wie den täglichen latte macchiato. Da hätte Niggemeier eine Menge zu tun. *gähn*
14.02.2009 14:40 Uhr
von Foxxi:
"...die einen Vitaminpromotor wie Hademar Bankofer beschäftigen, der medizinische Weisheiten verkündet, deren Haltlosigkeit Niggemeier ebenfalls enthüllte, auf dass der sogenannte Fernsehdoktor in der ARD nicht mehr praktizieren konnte?"
...das war nicht Niggemeier!
14.02.2009 14:12 Uhr
von purist:
"So entstehen keine Legenden. Das ist einfach nur fett gelogen. Ich bin realistisch. Niemand wird sich in Zukunft an den Namen hockeystick erinnern, dessen Recherchen Bankhofer aus dem Morgenmagazin gekickt haben. Solche Alpha-Wahrheiten werden dafür sorgen. "
stimmt nicht.
So entstehen keine Legenden. Das ist einfach nur unwahr. Ich bin realistisch. Niemand wird sich in Zukunft an den Namen hockeystick erinnern, dessen Recherchen Bankhofer aus dem Morgenmagazin gekickt haben. Solche Alpha-Wahrheiten werden dafür sorgen.
http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15710
14.02.2009 14:05 Uhr
von Nörgler:
Mit der Aufdeckung der Geschäfte des Herrn Bankhofer hat Niggemeier nichts zu tun. Das waren andere:
http://boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15488/
Bereits der Autor des Taz-Artikels hätte das wissen müssen; die Herausgeber des angekündigten Bandes ohnehin, aber dass Niggemeier das nicht zurechtrückt und den Schmuck mit fremden Federn entgegennimmt, läßt ihn nicht gut aussehen.
Angelegentlich dieser Korrektur könnte auch der Name Bankhofers gleich mitberichtigt werden. Der Mann schreibt sich nämlich mit "h".
14.02.2009 01:08 Uhr
von vic:
Ein guter Artikel über einen Menschen den ich sehr schätze.
Bis auf sein Talent, das mir fehlt, verbindet uns viel.
Viel Erfolg und Elan weiterhin, Stefan Niggemeier und bei der Gelegenheit auch der taz.
13.02.2009 20:37 Uhr
von Michael Jaar:
Was ist "Bild-Blog" ?
Wer ist Stefan Niggemeier?
13.02.2009 20:07 Uhr
von lokalreporter:
stefan niggemeier repräsentiert in meinen augen das gewissen der blogosphäre, seine texte sind massgeschneidert, sein stil ist vollendet! wäre ich journalist, er wäre mein vorbild..