• 23.08.2009

Aktion

Kreative besetzen leere Räume

Im Gängeviertel feierten Künstler am Wochenende die Besetzung von leerstehenden Häusern. Von der Stadt fordern sie, den Verfall der Gegend zu verhindern.von Eva-Maria Musholt

  • 26.08.2009 14:00 Uhr

    von Max Heidt:

    Peter, sicherlich hast du nicht ganz unrecht - so oder so ähnlich können Gentrifizierungsprozesse verlaufen… wir reden hier aber nicht von z.B. Wilhelmsburg, sondern von historischem Leerstand mitten in der Hamburger Innenstadt. Trotzdem zu bedenken wäre, dass es hier nicht ausschliesslich um Kunst und Künstlerbedürfnisse gehen sollte…

    KLASSE AKTION!

  • 24.08.2009 20:59 Uhr

    von Peter:

    Ja genau!
    So fängt jede Gentrifizierung an:

    Künstler und "Kreative" entdecken ein abgerocktes Viertel und nutzen es für Ateliers, Ausstellungen usw.

    Bald kommt das Medien- und Werbe-Gesindel:
    "Ist ja voll hip hier!"

    Dann die Freßtempel für besserverdienende Leckerschmecker, die stylishen Klamottenshops, die edlen Läden für Öko-Feinkost...

    Alles, was Yuppies, Dinks, Bobos, Lohas und die betuchten FDP- und GrünwählerInnen mit dem etwas besseren Geschmack so mögen...

    Liberté, toujours!

    Und dann gehen ruckzuck die Mieten hoch.

    Und die Alteingesessenen, das "Volk" -
    die dürfen sich bitte schnell und unauffällig nach Iserbrook und Neu-Allermöhe verziehen.

    Klasse Aktion!

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder