In ihrem neuen Film "A Serious Man" wenden die Brüder Joel und Ethan Coen ihre elegante Ironie auf die eigene Kindheit und das Unbedingte der Religion an.von Bert Rebhandl
Wie viel man doch in diesen Film hineinintepretieren kann. Eine Momentaufnahme für 2 Stunden, ein theologisches, gesellschaftiliches, persönliches, exorbitantes Problem, nichts, Gott spiel oder Kindheit verarbeiten. Meine Meinung zu diesem Film ist aber etwas anderer Natur. Sie beruht vorallem darauf, dass jede Szene für sich im Raum steht. Gott, Ehefrau, Kinder, 1967, die hübsche (nackte) Nachbarin, Koreaner und ihre Eltern. Doch hat nichts davon überlappt sich, nicht mal im Hauptdarsteller. Sein Onkel wirkt SEHR erfunden, fast schon gezeichnet. Am Ende hat der Zuschauer ja auch nicht mehr als davor: it is as it is! Für diese Einsicht sollte man diese Brüder nun wikrlich nicht loben (dies ist ja zur Genüge in der Vergangenheit für andere Binsenweisheiten passiert) und ihren Film auch nicht.
Zusammenfassung für Faule: Wer sich gern pseudophilosophischen Ansätzen hingibt, 2 Stunden Zeit zu verschenken hat oder gängige Weisheiten in grün toll findet, ist mit diesem Film gut aufgehoben.
Leserkommentare
20.01.2010 15:50 Uhr
von Max:
Gedrückt
Wie viel man doch in diesen Film hineinintepretieren kann. Eine Momentaufnahme für 2 Stunden, ein theologisches, gesellschaftiliches, persönliches, exorbitantes Problem, nichts, Gott spiel oder Kindheit verarbeiten. Meine Meinung zu diesem Film ist aber etwas anderer Natur. Sie beruht vorallem darauf, dass jede Szene für sich im Raum steht. Gott, Ehefrau, Kinder, 1967, die hübsche (nackte) Nachbarin, Koreaner und ihre Eltern. Doch hat nichts davon überlappt sich, nicht mal im Hauptdarsteller. Sein Onkel wirkt SEHR erfunden, fast schon gezeichnet. Am Ende hat der Zuschauer ja auch nicht mehr als davor: it is as it is! Für diese Einsicht sollte man diese Brüder nun wikrlich nicht loben (dies ist ja zur Genüge in der Vergangenheit für andere Binsenweisheiten passiert) und ihren Film auch nicht.
Zusammenfassung für Faule:
Wer sich gern pseudophilosophischen Ansätzen hingibt, 2 Stunden Zeit zu verschenken hat oder gängige Weisheiten in grün toll findet, ist mit diesem Film gut aufgehoben.