Seit einem Jahr sammelt sich plötzlich mehr Methan in der Luft an. Grund sind vermutlich tauende Permafrostböden in Sibirien: Offenbar verstärkt das Tauwetter den Treibhauseffekt.von Johann Martens
Der Punkt ohne Wiederkehr ist tatsächlich schon überschritten! Exakt seitdem auch in solchen "Studien" nicht mehr zwischen Wissen und Arbeitshypothese unterschieden wird, dazu noch die unrefelektierte Wiedergabe des Ganzen durch Multiplikatoren und fertig ist die Apokalypse. Besorgt stimmt mich bei der inhaltlich gescheiterten Erläuterung des Themas beispielsweise die Feststellung:
"Als Treibhausgas ungefähr 25mal so effektiv wie das besser bekannte CO2, aber zum Glück wesentlich seltener in der Atmosphäre anzutreffen. Sein Anteil am Treibhaus-Problem beträgt derzeit 16 Prozent."
Ohne Die Frage nach Volumen- oder Masse-Prozent stellen zu wollen bemerkt der Autor mit dieser Anmerkung ( vermutlich ohne das zu sehen), dass es keinen Sinn macht an der Stellgröße CO2 zu arbeiten solange diese Bemühungen von der CH4-Freisetzung großzügig neutralisiert werden (Werden sid das wirklich?).
Das ist doch mal ein Aspekt den auch die CO2-Hysteriker in ihr Nachtgebet einschließen sollten.
Und zur Orginalstudie ist festzustellen: Deren Autoren waren durchaus so vorsichtig sich angesichts der Datenlage nicht auf eine Ursache festzulegen. Letzteres ist auch nachvollziehbar, da alle Erklärungsversuche mit Rechenmodellen nach wie vor keine verwertbaren Aussagen liefern können. Und eine statitische Falsifikation ist keine. Wir kommen an dieser Stelle wieder zu dem Punkt das es für die vorgestellte Arbeitshypothese keine analytisch nachvollziehbaren Belege gibt. Rechenmodelle lassen lediglich Interpretationen zu. Ob die Resultate auf die gemessenen Daten "Passen" ist dabei völlig uninteressant. Ein guter Fit sagt nichts über die Realitätslelevanz des Rechenmodells aus.
Wohin das ganze Geschwätz führt zeigt auch die von Herrn Kapust vorgetragene Besorgnis; ein nachvollziehbarer Standpunkt den ich so nicht teilen kann. Es ist durchaus hilfreich die wissenschaftliche Methodik und den Sekündärunsinn in Presseberichten genau zu betrachten bevor man sich irgendwelchen Emotionen hingibt. Dem dynamischen System Erde wird das durchaus nicht gerecht.
Glück auf!
Karl
03.11.2008 17:09 Uhr
von Hans-Jürgen Kapust:
Vielleicht ist der "point of no return" ja schon überschritten. Mir, als werdender Opa wird Angst und Bange um die Kinder, die in diese Apokalypse hineingeboren werden. All´ unsere menschlichen Krisen, Sorgen und Nöte verblassen vor dem Hintergrund dieses großen schwarzen Lochs, auf das die Gattung Mensch zusteuert, und das ja keine Naturkatastrophe ist, sondern ein von ihr selbst produzierter Abgrund. Wenn überhaupt, dann gibt es nur noch kompromisslose Lösungen.
Leserkommentare
04.11.2008 09:07 Uhr
von Karl:
Der Punkt ohne Wiederkehr ist tatsächlich schon überschritten!
Exakt seitdem auch in solchen "Studien" nicht mehr zwischen Wissen und Arbeitshypothese unterschieden wird, dazu noch die unrefelektierte Wiedergabe des Ganzen durch Multiplikatoren und fertig ist die Apokalypse. Besorgt stimmt mich bei der inhaltlich gescheiterten Erläuterung des Themas beispielsweise die Feststellung:
"Als Treibhausgas ungefähr 25mal so effektiv wie das besser bekannte CO2, aber zum Glück wesentlich seltener in der Atmosphäre anzutreffen. Sein Anteil am Treibhaus-Problem beträgt derzeit 16 Prozent."
Ohne Die Frage nach Volumen- oder Masse-Prozent stellen zu wollen bemerkt der Autor mit dieser Anmerkung ( vermutlich ohne das zu sehen), dass es keinen Sinn macht an der Stellgröße CO2 zu arbeiten solange diese Bemühungen von der CH4-Freisetzung großzügig neutralisiert werden (Werden sid das wirklich?).
Das ist doch mal ein Aspekt den auch die CO2-Hysteriker in ihr Nachtgebet einschließen sollten.
Und zur Orginalstudie ist festzustellen:
Deren Autoren waren durchaus so vorsichtig sich angesichts der Datenlage nicht auf eine Ursache festzulegen. Letzteres ist auch nachvollziehbar, da alle Erklärungsversuche mit Rechenmodellen nach wie vor keine verwertbaren Aussagen liefern können. Und eine statitische Falsifikation ist keine. Wir kommen an dieser Stelle wieder zu dem Punkt das es für die vorgestellte Arbeitshypothese keine analytisch nachvollziehbaren Belege gibt. Rechenmodelle lassen lediglich Interpretationen zu. Ob die Resultate auf die gemessenen Daten "Passen" ist dabei völlig uninteressant. Ein guter Fit sagt nichts über die Realitätslelevanz des Rechenmodells aus.
Wohin das ganze Geschwätz führt zeigt auch die von Herrn Kapust vorgetragene Besorgnis; ein nachvollziehbarer Standpunkt den ich so nicht teilen kann.
Es ist durchaus hilfreich die wissenschaftliche Methodik und den Sekündärunsinn in Presseberichten genau zu betrachten bevor man sich irgendwelchen Emotionen hingibt. Dem dynamischen System Erde wird das durchaus nicht gerecht.
Glück auf!
Karl
03.11.2008 17:09 Uhr
von Hans-Jürgen Kapust:
Vielleicht ist der "point of no return" ja schon überschritten. Mir, als werdender Opa wird Angst und Bange um die Kinder, die in diese Apokalypse hineingeboren werden. All´ unsere menschlichen Krisen, Sorgen und Nöte verblassen vor dem Hintergrund dieses großen schwarzen Lochs, auf das die Gattung Mensch zusteuert, und das ja keine Naturkatastrophe ist, sondern ein von ihr selbst produzierter Abgrund. Wenn überhaupt, dann gibt es nur noch kompromisslose Lösungen.