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taz🐾lageEignet sich Enteignung? Der taz-Mietgipfel vor der Berlin-Wahl

Wohnen ist teuer in Berlin, dementsprechend ist die Mietenpolitik ein wichtiges Wahlkampfthema für alle Parteien vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl (also vor der Wahl des Berliner Landesparlaments) am kommenden Sonntag. Die wesentliche Frage, an der sich die linken und linkeren Geister in der Hauptstadt scheiden, lautet: Große Wohnungsunternehmen im Sinne des Gemeinwohls und bezahlbarer Mieten enteignen oder nicht enteignen? Eine im wahrsten Sinne existenzielle Daseinsfrage für sehr viele Menschen in Berlin, wo rund 87 Prozent zur Miete wohnen.

Und deshalb öffnet die taz Kantine in der Berliner Friedrichstraße 21, also selbst mit bester Kreuzberg-Lage gesegnet, am Dienstagabend gern die Türen für einen Wahltalk zu ebendiesem Thema. Um 18.30 Uhr geht es los, der Eintritt ist selbstverständlich – die Miete ist ja schon teuer genug und vielleicht bleibt dann noch etwas für die empfehlenswerten Kantinen-Pommes – kostenlos.

Ah, und wer diskutiert da auf dem Podium? Sebastian Schlüsselburg, seit 2025 SPD-Abgeordneter (von der Linken rübergemacht), die Grünen-Mietenexpertin Katrin Schmidberger und Rouzbeh Taheri, Linke-Kandidat aus Neukölln und ehemals Sprecher der Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen. Das dürfte also spannend werden: Nur die Linke – die derzeit in den Umfragen führt – spricht sich für Enteignen aus. Doch selbst wenn ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp gewinnt, braucht sie Koalitionspartner – und die SPD blockt bisher entschieden.

Gratis-Tickets vorab buchen auf taz.de/veranstaltungen. Livestream gibt‘s aber auch. (akl)

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