taz🐾lage: Ein Feuerwerk für den Panter FC
Voller Vorfreude, Anspannung und Kampfgeist fiebern die Fußballfans der Nation dem wichtigsten Spieltag des Jahres entgegen. Und nein, die Rede ist nicht vom kommenden Samstag, an dem die Bundesligasaison mit einem Kellerduellkrimi enden wird. Dann das wahre Sportereignis des Jahres steht am Montag bevor. Am 18. Mai um 20.15 Uhr, zur besten Flutlichtzeit, treffen Ihre Lieblingskicker*innen des taz Panter FC, zurzeit überraschend weit vom letzten Tabellenplatz entfernt, auf die Erzfeinde der BILD Sport. Und hier gilt es nun, den zweiten Saisonsieg einzufahren! Denn gegen die Schreiberlinge von Springer zu verlieren ist keine Option, hier geht es um mehr als nur um Sport, hier geht es um Haltung, um die Ehre, hier geht es um alles!
taz-intern wurden die Kolleg*innen längst dazu aufgerufen, Banden zu bilden und in Scharen zum Anfeuern zu erscheinen. Offensichtlich erfolgreich, denn sogleich fragte jemand nach, ob Pyrotechnik erlaubt sei. Einige von Ihnen werden die Antwort ahnen: Pyrotechnik ist kein Verbrechen. Oder, anders formuliert: Es gibt keine Einlasskontrollen, und zumindest ein paar Wunderkerzen wären doch allen zumutbar.
Denn ein kleines Wunder könnten die Panter gut gebrauchen. Entgegen unserer Wünsche wird das Presse-Derby zwar nicht im Fernsehen übertragen, dabei sein können Sie aber trotzdem. Am Montagabend auf dem Fußballplatz an der Berliner Cantianstraße, gleich neben der Max-Schmeling-Halle, das ist in Berlin-Pankow, genauer in Prenzlauer Berg. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenlos, denn klar: Die taz bleibt Paywall-frei.
Sølvi Nymoen
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen