rechtsaußenwetter:
In Ulm ließ sich AfD-Chefin Alice Weidel am Samstag auf einem Landesparteitag ihrer Partei mit 87 Prozent zur Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl wählen. Nicht ohne Misstöne: Der frühere Landeschef und Weidel-Kritiker Dirk Spaniel sprach von „parteiinternen Schweinereien“ und will die Partei verlassen. Am Ende ist vielleicht beides egal: Denn parallel geht die Debatte um ein AfD-Verbot weiter. Dagegen äußerte sich am Wochenende Joachim Gauck, dafür Grünen-Chef Omid Nouripour. Wetter in Ulm: 20 Grad.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen