piwik no script img

neues aus der geldgosse: kai diekmann verkauft „bild“ an dieter bohlen

Auf der Seite eins der Bild-Zeitung darf die Menschheit momentan die Unterhose von Dieter Bohlen besichtigen: Wem er wann was warum wo hineingesteckt hat. In der Bild am Sonntag gab es dafür die Titel- und drei weitere Seiten, am Montag den Bild-Aufmacher und eine ganze Serie im Blatt: „Rambos Frau schrieb Dieter Bohlen ‚Fuck me‘ auf die Stirn.“ Warum das teigige Untenrum des Modern-Talking-Sängers gerade in Bild ausgewalzt wird, erklärt sich aus den Familienverhältnissen des Chefredakteurs Kai Diekmann. Weil sich hinter Bohlens Fuck-me-Stirn nicht viel befindet, hat er für seine soeben erschienene Autobiografie „Nichts als die Wahrheit“ (Heyne Verlag) eine besondere Ghostwriterin eingekauft: Katja Kessler, die Frau von Kai Diekmann, für die der passende Handel ausbaldowert wurde: Ich miete deine Frau, du verkaufst dafür meine Geschichte, und den Gewinn teilen wir, Kessler und Bohlen. In der Werbesprache nennt man solche Geschäfte wohl Crossover, in der Sprache der Wahrheit heißt dies: Geldgesindel unter sich.