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Archiv-Artikel

die anderen über tibet und 4.000 tote us-soldaten im irak

Der Mailänder Corriere della Sera meint zur chinesischen Tibet-Politik: Für Peking ist die Überbrückung der vier Monate bis zu den Olympischen Spielen das größte Problem seit den Auseinandersetzungen auf dem Tiananmen-Platz (im Frühjahr 1989). Die politische und soziale Stabilität macht am meisten Sorge, und die Spitzen von Staat und Partei sind deshalb bereit, dafür irgendwelche Image-Erwägungen zurückzustellen. Währenddessen ist allerdings auch sicher, dass sie damit die Krise noch verschlimmern. Und ohne eine Öffnung zum Dialog dürften die Olympischen Spiele letztlich stark von diesen Vorgängen geprägt werden.

Das Luxemburger Wort kommentiert zu den mittlerweile 4.000 gefallenen US-Soldaten im Irak: Jeder bei Konflikten getötete Mensch ist einer zu viel. Obwohl die Zahl von 4.000 gefallenen US-Soldaten im Irak im Vergleich zu den apokalyptischen Ausmaßen etwa der beiden Weltkriege relativ übersichtlich erscheint, steht jedes Opfer für ein Schicksal und trauernde Hinterbliebene. Die Verantwortung für diese Tragödie tragen Terrorgruppen. Der Westen hat keine andere Wahl, als diese menschenverachtenden Terroristen in die Schranken zu weisen. Dass es dabei noch mehr Opfer geben wird, darf kein Grund sein, das Zweistromland al-Qaida zu überlassen.

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