Testament und Erbschaft: Bleiben Sie unsterblich

Sie können der taz Geld vermachen, um die Unabhängigkeit der Zeitung in die Zukunft hinein abzusichern.

Bild: Tom

Wer hätte das 1979 gedacht, als Branchenkenner:innen dem Neuling mit dem seltsamen Geburtsnamen „die tageszeitung“ kein Jahr gaben? Jetzt gibt es die taz seit rund 40 Jahren.

Möglichkeit 1: Überlassen

Wer möchte, dass das bereits eingesetzte Geld auf Dauer dort bleibt, wo es sinnvoll ist, kann der taz seinen Genossenschaftsanteil überlassen. Das heißt, im Falle des Todes bleibt der Gegenwert/das Geld Ihres Genossenschaftsanteils bei der taz. Hier können Sie das Formular dafür herunterladen.

 

Möglichkeit 2: Begünstigen

Sie möchten Ihren Teil dazu beitragen, jungen Menschen den Einstieg in den Journalismus zu ermöglichen und steuerbefreit vererben? Wer gezielt die gemeinnützige Arbeit der taz unterstützen möchte, kann die taz Panter Stiftung in seinem Testament begünstigen.

 

Möglichkeit 3: Vermachen

Sie finden es wichtig, dass auch für kommende Generationen eine unabhängige Zeitung wie die taz erhalten bleibt? Sie können die taz direkt unterstützen, indem Sie ihr Geld vermachen.

Bis heute lebt die Zeitung von Neuanfängen und der Lust auf Veränderung. Und doch ist die taz ihren Grundlagen und Werten treu geblieben. Das gilt für die Mitarbeiter:innen genauso wie für Sie, die Leser:innen. 40 Jahre sind eine lange Zeit. Der Zeitungsmarkt hat sich unumkehrbar verändert, und auch die tazler:innen, die mit Anfang oder Mitte zwanzig alles auf die Karte „taz“ setzten, um eine unabhängige Tageszeitung auf den Weg zu bringen, haben heute die Rente durch – oder doch zumindest vor Augen.

Jetzt geht es um die Sicherung des Erreichten und die Übergabe der taz an die nachfolgende Generation. Vielen ist ihr Engagement für die taz durch Genossenschaftsanteile oder Spenden an die taz Panter Stiftung ein Lebensprojekt.

Immer wieder werden wir gefragt, wie man die taz darüber hinaus unterstützen kann. Wir bieten Ihnen drei unterschiedliche Möglichkeiten an, die taz über Ihr bisheriges Engagement hinaus zu unterstützen.

Hier haben wir Antworten auf einige der häufigsten Fragen gesammelt: 

Warum werbt Ihr nicht dafür, meine Anteile an meine Kinder/Erb:innen zu vermachen um die Genossenschaft zu stärken?

Antwort: Diese Variante bieten wir immer schon an, aber es gibt in vielen Fällen bei unseren Mitgliedern keine Angehörigen/Freund:innen, die die Anteile der taz Genossenschaft übernehmen könnten oder möchten. Deshalb bieten wir die zusätzliche Möglichkeit Überlassen an die taz an.

Warum will die taz jetzt plötzlich selbst so viele Anteile halten, ist das nicht undemokratisch und ein bedenklicher Weg?

Antwort: Die Anteile gehen ja nicht an die taz, sondern werden gekündigt und nur das Auseinandersetzungsguthaben, das übrig gebliebene Geld wird, wie bei einer normalen Kündigung auch, an die taz ausgezahlt, um die taz zu stärken.

Wenn es mal finanziell im Alter bei mir ganz eng wird, kann ich dann das Geld zurückbekommen, obwohl ich Euch den Anteil überlassen habe?

Antwort: Ja klar, das geht. Es ist ja nur eine Absichtserklärung. Man kann jeder Zeit seinen Anteil kündigen.

Ich möchte nicht warten, sondern jetzt schon zu Lebzeiten die Übertragung an die taz vornehmen, geht das?

Antwort: Ja, das ist möglich, aber Sie sind dann kein reguläres Mitglied mehr, können als Gast an den Mitgliederversammlungen teilnehmen. Haben aber z.B. kein Stimmrecht mehr. Wenn Sie Interesse an dieser Variante haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ich möchte den Anteil schon jetzt der taz überlassen, wäre aber gerne noch ein Ehrenmitglied bei der taz Genossenschaft und würde gerne an den Mitgliederversammlungen teilnehmen, geht das?

Antwort: Sie können gerne als Gast an den Versammlungen teilnehmen, aber haben keine Stimmberechtigung mehr.

Warum habt Ihr mich angeschrieben, obwohl ich erst 41 Jahre alt bin?

Antwort: Wir informieren grundsätzlich alle Mitglieder über unsere Vorhaben und Kampagnen, so haben wir das beim Hausbau, beim Marathonfonds und anderen Aktivitäten gehalten, damit alle Mitglieder informiert sind. Sie müssen sich gar nicht weiter damit auseinandersetzen. Jedes Mitglied sucht sich das aus, wo es mitmachen möchte.

Warum startet Ihr ausgerechnet in Coronazeiten Euren Erbenaufruf?

Antwort: Die Idee ist schon älter, seit 2017 bieten wir die Möglichkeit, der taz die Genossenschaftsanteile zu überlassen, an. Es ist immer hart, sich mit Tod und Sterben zu befassen, wir wissen, dass das kein leichtes Thema ist, zu keiner Zeit. Das Erbenprojekt ist ein Angebot. Sie müssen sich nicht damit befassen.

Ich möchte gerne der taz noch mehr vermachen, können Sie mich beraten?

Antwort: Eine Beratung machen wir nicht. Wir arbeiten aber eng mit einem Notar zusammen, mit dem wir Sie gerne vermitteln.

Ich wüsste gerne, was mit dem Geld passiert, wofür benutzt die taz das Geld?

Antwort: Bisher wissen wir noch nicht, wozu wir perspektivisch das Geld ausgeben. Es ist ja auch zunächst nur eine Absichtserklärung, wann das Geld wirklich bei der taz ankommt, ist ja ungewiss. Am Ende eines jeden Jahres wird die Geschäftsführung prüfen, wofür das Geld am sinnvollsten ausgegeben werden sollte.

Wieviel Geld hält die Genossenschaft und wieviel Geld wurde Euch schon übertragen? Wie viele Genossenschaftsmitglieder haben sich schon beteiligt?

Antwort: Das gezeichnete Genossenschaftskapital beträgt etwa 28 Mio. Euro. Nach unserem neuen Aufruf haben sich bisher etwa 750 Mitglieder mit 850.000 Euro an unserer Kampagne beteiligt.

Wenn Sie Fragen haben, wie Sie etwas vererben können melden Sie sich einfach bei uns, wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Die Broschüre können Sie telefonisch oder unter vererben@taz.de bestellen. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer (030) 25902-213. Ihre Ansprechpartner:innen sind Konny Gellenbeck, Tine Pfeiff, Conrad Geene und Natalie Hauser.  

Ihre Ansprechpartner:innen: Natalie Hauser, Tine Pfeiff, Konny Gellenbeck und Conrad Geene (v.l.n.r.)

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