piwik no script img

■ SüdafrikaBoesak nach Lissabon

Johannesburg (dpa) – Der umstrittene südafrikanische Geistliche Allan Boesak soll sein Land demnächst als Botschafter in Portugal vertreten. Das südafrikanische Fernsehen berief sich bei diesem Bericht am Dienstag auf diplomatische Kreise der EU in Brüssel. Boesak, früher Präsident des Weltkirchenrats und als Anti- Apartheid-Aktivist international bekannt, war ursprünglich als Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf vorgesehen. Er verzichtete im Februar auf diesen Posten, nachdem ihm vorgeworfen worden war, Spendengelder aus Skandinavien für eine von ihm geleitete Wohltätigkeitsorganisation veruntreut zu haben.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen