Specht der Woche 27.05.2021: Reha im Ruhrgebiet

Christian Specht berichtet von seinem Reha-Aufenthalt und ist dankbar für die gute Betreuung durch das Klinikpersonal, die Natur und die soziale Komponente.

Ich war vor Kurzem für drei Wochen in der Ruhrtalklinik. Ich war dort auf einer Station, wo Menschen mit Behinderung sind. Die verschiedenen Stationen in der Klinik haben unterschiedliche Farben. Das ist, damit man sie sich besser merken kann.

Der Künstler

Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Wenn er möchte, zeichnet er uns den „Specht der Woche“.

Mir hat es dort sehr gut gefallen. Ich konnte mich dort erholen. Es gab dort einen schönen Park, wo ich spazieren gegangen bin. Die Klinik hat auch einen Förderverein, in dem man Mitglied werden kann. Ich möchte da Mitglied werden, weil die Klinik etwas Gutes für mich getan hat. Denn in der Klinik hatte man Zeit für mich. Das ist selten. In Krankenhäusern haben die Leute sonst oft wenig Zeit. Ich empfehle allen, mal dorthin zu fahren. Man kann dort zum Beispiel auch eine Kur machen.

In der Klinik habe ich viel Sporttraining gemacht, hab gemalt und bin immer spazieren gegangen. Und ich habe viele Leute kennengelernt. Mit einem Patienten habe ich jetzt auch immer noch Kontakt. Protokoll: eaz