Specht der Woche 06.12.2021: Zurück in der Ruhrtalklinik

Christian Specht geht in die Reha und freut sich auf gute Betreuung und eine kleine Auszeit vom Corona-Chaos.

Eine Zeichnung von Christian Specht zeigt die Ruhrtalklinik als rotes Gebäude mit Bäumen und einem Auto davor

Foto: Christian Specht

Ich bin bald wieder in der Ruhrtalklinik. Das ist eine Reha-Klinik in Nordrhein-Westfalen. Die ist sehr gut für Menschen mit Behinderung. Das letzte Mal war ich wegen meinem Bein dort. Dort gibt es Leute, die sich gut auskennen und gut ausgestattet sind. Die Leute dort haben Zeit. Ich freue mich darauf, die wiederzusehen.

Der Künstler

Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Wenn er möchte, zeichnet er uns den „Specht der Woche“.

Das ist oft nicht so. In manchen Reha-Kliniken ist es schwer für Menschen mit Behinderung. Da fehlt die leichte Sprache und so.

Es ist nicht einfach dort einen Platz zu kriegen. Die Klinik ist sehr beliebt. Ich glaube, ich habe mehrere Monate jetzt gewartet. Das ist alles sehr bürokratisch. Wenn das nicht so bürokratisch wäre, wäre es auch einfacher für die Leute. Das Problem ist, manchmal ist die Reha der Krankenkasse zu teuer.

Für mich ist die Reha auch gut, damit ich abschalten kann. Ich bin von den Impfgegnern genervt. Und ich kenne viele Menschen mit Behinderung, die auch genervt sind. Menschen mit Behinderung haben es in einem Lockdown sehr schwer. Nach der Reha geht es mir hoffentlich besser und die Zahlen gehen runter.

Protokoll: David Muschenich