taz plan im exil: Schach, ganz kontemplativ
Schach sei das schnellste Spiel der Welt, weil man in jeder Sekunde Tausende von Gedanken ordnen müsse. Hat Einstein gesagt. Beim Projekt des britischen Künstlers Topsy Qur’et kommt stärker das Beruhigende des Schachspielens zur Geltung: Die Spitze eines roten Aussichtsturms auf dem Tempelhofer Feld wurde zu einer Schachfigur umgewandelt und der Turm zum „Schachklubhaus“ mit Spielfeldern davor, deren Großfiguren sogar gebührend Abstand ermöglichen. Wer den Sommer über Lust auf ein Gespräch mit Topsy oder auf ein Spielchen hat, komme sonntags zum Turm, der vom „Crashgate“-Eingang an der Oderstraße aus sichtbar ist.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen