■ Rassismus: Mann aus Uganda mißhandelt
Frankfurt/Main (dpa) –Ein 25 Jahre alter Mann aus Uganda ist in Frankfurt von zwei mutmaßlichen Rechtsextremisten auf offener Straße geschlagen und getreten worden, während Passanten tatenlos zusahen. Wie die Polizei gestern berichtete, hatte der Afrikaner auf einer Bank gesessen, als die Unbekannten auf ihn zugingen und auf ihn einschlugen. Einer der beiden habe gerufen: „Neger raus.“ Der Mann aus Uganda erlitt einen Unterkieferbruch und kam in die Klinik. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Aufstachelung zum Rassenhaß.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen