■ Mauerschützen: Mordanklage
Potsdam (AFP) — Im Potsdamer Mauerschützenprozeß hat die Staatsanwaltschaft gestern am ersten Verhandlungstag dem ehemaligen DDR-Grenzer Rolf-Dieter H. Mord vorgeworfen. Er soll am 18. Oktober 1965 einen 23jährigen Mann, der bei Kleinmachnow über die Berliner Mauer fliehen wollte, mit 30 Gewehrschüssen getötet haben, obwohl dieser sich bereits den Grenzsoldaten gestellt hatte. Die beiden mitangeklagten Ex-Grenzpolizisten wurden wegen versuchten Mordes angeklagt.
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