piwik no script img

MaßregelvollzugKeine Spur von den beiden geflohenen Häftlingen

Zwei psychisch kranke und als gefährlich geltende Häftlinge sind auch Tage nach ihrem Ausbruch aus dem Maßregelvollzug in Reinickendorf weiter auf der Flucht. Bisher sei die Suche erfolglos gewesen und werde fortgesetzt, so eine Sprecherin der Polizei am Dienstag. Die beiden Männer waren an Heiligabend aus einem Krankenhaus für den Maßregelvollzug geflohen. Laut Gesundheitsverwaltung rief zunächst ein 34-jähriger Insasse gegen 3.30 Uhr eine Krankenschwester unter einem Vorwand zu sich und schlug diese dann mit einer Pfanne nieder. Eine Kollegin soll ihr zu Hilfe geeilt und dann von dem Mann mit einem Messer attackiert worden sein. Anschließend flüchteten er und ein weiterer Insasse. Erst in der vergangenen Woche hatten Unbekannte erfolglos versucht, ein Mitglied der Remmo-Familie aus dem Maßregelvollzug in Buch zu befreien. (dpa)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen