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Kriegsfolgen

Seit Beginn des Balkankriegs ist der Tourismus im Süden Ungarns um bis zu 40 Prozent zurückgegangen. Der EG-Beobachter Mike Trueman, der von Szeged aus die serbisch-ungarische Grenze überwacht, hält die Zurückhaltung der Besucher für unbegründet: „Diese Gegend hier ist sicher, und es gibt keinerlei Anzeichen, daß Ungarn in irgendeiner Weise in den Krieg mit einbezogen wird. Auch Dr. Istvan Meggyes, Direktor des ungarischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt, wundert sich über die Ängstlichkeit: „Manche rufen an, wenn sie bloß an den Plattensee fahren.“

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