: Jahrtausendjahreszeit
Frühling 2026 wird hoffnungssonniger denn je
Am Mittwochmorgen lag das weiträumige Wahrheit-Kontor noch in spätwinterlicher Stille, während die Nachrichtenticker müde meist Unerhebliches auswarfen, als plötzlich zwei hochdramatische Ereignisse das wahre Gebälk erschütterten: Die Frühlingssonne brach hervor und zugleich trudelten rabaukige Bilder vom Warabi Hadaka Matsuri herein. Bei dem auch als „Nacktschlammschlacht“ bekannten Fest, das jährlich am 25. Februar im japanischen Yotsukaido stattfindet, ringen Männer in Lendenschürzen im tiefen Schlamm, um für eine reiche Ernte zu bitten.
Nackt im Schlamm herumsuhlen wollte sich die Wahrheit auch immer schon, aber statt abseitiger Rituale bevorzugt sie doch lieber das genaue Hingucken – und dabei fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: Der Frühling 2026 könnte eine der schönsten Jahreszeiten seit Langem werden.
Denn bei den Wahlen genannten politischen Schlammschlachten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird der Abschaum für Deutschland (AfD) voraussichtlich in seine Schranken gewiesen. Zuvor aber noch könnten die Mullahs im Iran – egal ob von innen oder außen – aus ihrem Gesichtsmatratzen-Paradies vertrieben werden.
Außerdem hat der irre Mister T in Washington offenbar den Zenit seiner Macht überschritten, wie sich nicht nur an seiner Rede zur Lage der Nation zeigte, sondern auch an den sich häufenden Niederlagen. Und ganz nebenbei wird der kleine Diktator Viktor Orbán demnächst bei den Wahlen von den Ungarn hinweggefegt, wie aktuelle Umfragen mit sinkenden Werten für den Magyaren-Knallkopf zeigen.
Fehlt eigentlich nur noch Bloody Wladi. Aber der russische Kriegsverbrecher und Massenmörder Wladimir Putin und sein Burkina Faso mit Atomwaffen sind ja auch längst auf dem absteigenden Ast nach Den Haag.
Spätestens rund um Ostern könnte der Frühling 2026 somit zur Jahrtausendjahreszeit reifen. Die stets hoffungsfroh sonnige Wahrheit ist felsenfest davon überzeugt und singt deshalb bereits jetzt mozarthart ihr liebstes Frühlingslied: „Komm, lieber Mai und mache / die Bäume wieder grün/ und lass mir an dem Bache / die kleinen Veilchen blüh’n!“
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