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HausbesetzungProtest gegen Abschiebezentrum

Aus Protest gegen das geplante Ein- und Ausreisezentrum am Flughafen BER haben 18 Ak­ti­vis­t:in­nen in Schönefeld stundenlang ein leerstehendes Haus auf der Baufläche des geplanten Zentrums besetzt. Die Polizei räumte die Besetzung am späten Samstagnachmittag, nachdem der Eigentümer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet hatte, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Aktivisten forderten in einer Pressemitteilung einen sofortigen Baustopp des auch im Brandenburger Landtag umstrittenen Bauvorhabens. Ein Sprecher der Aktivisten betonte, der „Abschiebeknast“ bedeute eine „Verschärfung der rassistischen Asylpolitik Deutschlands“ und der Festung Europa. Demnach seien in dem Gebäude unter anderem 108 „Haftplätze“ für Abschiebungen geplant. Zuletzt hatte die Initiative „Abschiebezentrum BER verhindern“ am 5. Juni in Schönefeld demonstriert. (dpa, epd, taz)

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