Freundlich, hell, modern: Über den k-Wert
■ Stadtwerke modernisieren ihren Service
„Freundlich, hell, modern“, so wollen die Stadtwerke gesehen werden und so präsentieren sie sich daher in ihrem neuen Kundenzentrum an der Ecke Wall/Sögestraße. Die Büros der Allbank haben die Stadtwerke zu ihrem alten Kundenzentrum hinzugemietet und den gesamten Kundenservice hier konzentriert – nicht nur wie früher die Energiespar-Beratung, sondern auf insgesamt 1.500 Quadratmetern auch Vertragsberatung, Zahlungsverkehr und so weiter. 3,5 Millionen Mark kosteten der Umbau und die neue Einrichtung.
Mit zwei neuen Förderprogrammen wollen die Stadtwerke gleichzeitig neue Kunden werben: Bei der Umstellung auf Gas und einen Kessel nach ökologischer Brennwerttechnik gibt es einen Zuschuß von 500 Mark, für Solaranlagen zur Warmwasser-Bereitung können die Stadtwerke einen eigenen oder einen kommunalen Zuschuß vermitteln.
So anschaulich wie dort in zentraler Lage kann man sich wohl nirgends über Energiefragen schlau machen lassen. Wieviel Wasser-Einsparung bringt ein Perlator? Welche Wärmedämmung bringt welches Element beim Isolieren des Daches? Wieviel kostet es, eine moderne Spülmaschine laufen zu lassen? Wieviel Wasser und Energie würden zwei Hand-Spülgänge kosten?
Auf einem Multimedia-Bildschirm kann man auch globale Fragen studieren, CO2-Ausstoß und selbst die tickende Uhr des Bevölkerungswachstums (gestern 12 Uhr wurden die 5,96 Milliarden überschritten!) werden dargestellt. 23 freunndliche MitarbeiterInnen stehen für die Beratung bereit. K.W.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen