Freitag, 18.06.2021, 17 Uhr, ByteFM: taz auf die Ohren

Musikredakteur Julian Weber und Moderator Klaus Walter präsentieren aktuelle taz-Themen und Musik. taz goes ByteFM!

Foto: taz

In Kooperation mit dem Internet-Radiosender ByteFM wird die Pop- und Kulturberichterstattung der taz in eine moderierte Radio-Version verwandelt. Jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr können die Themen der laufenden Woche dort angehört werden. Und dazu gibt es eine exklusive akustische Vorausschau auf die Wochenendausgabe der taz.

Das taz Mixtape vom 18.06.2021 diesmal mit Greentea Peng, Eboni Band, Jeff Özdemir, Japanese Breakfast, Françoiz Breut und Artists Against Antisemitism.

■ Harte Schule, weiche Drogen. „Man Made“, das gefühlvolle Debüt der Londoner Künstlerin Greentea Peng changiert zwischen HipHop, Dancehall und R&B. Für Dagmar Leischow Musik wie eine summende Biene in der Brust.

■ Ihrer Zeit voraus. Als 1980 westafrikanische Musiker nach Los Angeles kamen, waren selbst die Profis bei Motown aufgeregt. „Eboni Band“, das Ergebnis der Zusammenarbeit klingt fantastisch. Eine Entdeckung von Julian Weber.

■ Der Weltempfänger. Bremerhaven, Berlin, Bosporus, Bronx: Der Komponist und Songwriter Jeff Özdemir hat ein offenes Ohr. Sein Pop-Entwurf kombiniert mit vielen Gästen Musiken aus aller Welt. Ein Porträt von Jens Uthoff.

■ Stöhnen mit Tiefgang. Japanese Breakfast ist das neue intellektuelle Postergirl der US-Indieszene. Das beweist ihr Synthiepop-Album „Jubilee“. Stefan Hochgesand über subtropische Kakipflaumen und jauchzende Blechbläser.

■ Majestätische Trägheit. Ein bisschen aufregender dürfte es schon sein, schreibt Julian Weber über sein erstes Konzert seit mehr als 16 Monaten. Die französische Sängerin Françoiz Breut setzt auf den Reiz der Langsamkeit.

■ Unter dem Namen „Artists Against Antisemitism“ hat sich eine Initiative gegen Judenfeindlichkeit formiert. Der Musiker Torsun Burkhardt und Schauspielerin Sandra Kreisler erklären Jens Uthoff, warum dieser Schritt überfällig ist.

Hier können Sie den Live-Stream von ByteFM anhören:

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Über Popmusik zu lesen, ist das eine. Wie sich das anhört, was die Autoren da beschreiben, das andere. Deswegen gibt es das taz Mixtape im Radio auf ByteFM.

Für die wöchentliche Radiosendung der taz konnte Klaus Walter gewonnen werden, der 1980 in der taz über das Debütalbum der Fehlfarben „Monarchie und Alltag” schrieb und seit über 25 Jahren einer der profiliertesten Popkultur-Radiomacher ist. „Wir bei ByteFM finden, dass die taz über Popkultur so vielfältig und interessant schreibt wie keine andere deutschsprachige Tageszeitung”, sagt Walter.

„Pop hat viel mit Musikhören zu tun. Wir wollen deshalb mit dem taz Mixtape gewissermaßen vom geschriebenen Text zum musikalischen Einordnen hinüberfaden”, sagt Julian Weber, Musikredakteur der taz und Mitkoordinator des Projekts.

Jeden Freitag, 17 bis 18 Uhr auf ByteFM.