Eine Jugend-Doku: Voll am Arsch

Luka Leonhard hat ihre „Generation Lost“ interviewt. Herausgekommen ist eine Dokuserie über die vielschichtige Einsamkeit im Lockdown.

Foto: Luka Leonhard

Von Peter Unfried

Sie wollten endlich losleben. Und dann waren sie über ein Jahr komplett stillgelegt. Deshalb trifft junge Leute die Corona-Pandemie besonders hart.

Die junge Filmemacherin Luka Leonhard ist als Abiturientin 2020 selbst betroffen. Leonhard, 19, hat für die Stiftung FUTURZWEI andere junge Leute interviewt – begleitend zur neuen taz FUTURZWEI-Ausgabe Voll am Arsch – Generation Corona. Herausgekommen ist eine dreiteilige Kurzfilm-Dokuserie über vielschichtige Einsamkeit in der Corona-Pandemie.

Alleingelassen von der Politik

So sieht man den Neu-Studenten Dario, 21, zu Hause auf dem Bett liegen und erzählen. Er war bisher genau zweimal an der Uni. „Nichts passiert, ich habe das Gefühl, ich trete auf der Stelle. Mir fehlt der physische Raum zum Austausch, ich fühle mich von der Politik total alleingelassen“, sagt er. Dann spricht er über die Analogie zur Klimakrise, wo er sich auch von der Politik verlassen fühlt.

Dokufilmerin Leonhard geht es ähnlich, aber sie sagt: „Für mich ist die einzige Möglichkeit, daran zu glauben, dass wir es schaffen können, und dafür kämpfe ich“.

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Das Thema „Junge und Pandemie“ wird in der neuen Ausgabe von taz FUTURZWEI von verschiedenen Seiten beschrieben. Im Titelinterview spricht Diana Kinnert über die brutale Einsamkeit von jungen Menschen, Jugendforscher Klaus Hurrelmann skizziert die kommenden Verlierer der Pandemie: junge Männer ohne guten Bildungsabschluss.

Harald Welzer beschreibt die politische Sprengkraft der Pandemiefolgen für Junge. Lorraine Hellwig hat junge Leute in der Pandemie fotografiert. Und der junge Berliner Kioskbesitzer Zino I. erzählt, wie er durch die Pandemie kam und wovon er träumt.