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Belgien bedauert Lumumbas Tod

BRÜSSEL afp/taz ■ Belgiens Außenminister Louis Michel hat am Dienstag im Namen Belgiens dem kongolesischen Volk sein „tiefes und ehrliches Bedauern“ über die führende belgische Rolle bei der Ermordung des ersten kongolesischen Premierministers Patrice Lumumba am 17. Januar 1961 ausgesprochen. Er sagte: „Gewisse Mitglieder der damaligen belgischen Regierung und gewisse belgische Akteure jener Zeit tragen einen unwiderlegbaren Teil der Verantwortung für die Ereignisse, die zum Tod von Patrice Lumumba führten.“ Er ging damit etwas weiter als eine Untersuchungskommission des belgischen Parlaments, die im November 2001 eine ledigliche „moralische“ Mitverantwortung Belgiens für Lumumbas Tod anerkannt hatte. Belgien wird nun eine Lumumba-Stiftung einrichten. Lumumbas Sohn Francois Lumumba beglückwünschte Belgien für seinen „politischen Mut“ und nannte die Entschuldigung „ausreichend“.

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