Ausgabe vom 24./25. September 2016

Die Eurovision!

Europa ist in der Krise. Aber es gibt noch Visionen: in Drehbüchern, Notizen von Werbeprofis – und Politiker-Träumen. Wie werden sie Wirklichkeit? Eine Sonderausgabe der taz.am wochenende.

Bild: dpa

Aus dem Schwerpunkt:

Köpfe Bürokratiemonster, Liberalisierungsmaschine. Das denken viele über die EU. Aber was denken die EU-Abgeordneten selbst? Auf welche Verordnungen ist man in Brüssel stolz? Und welche Visionen hat man da noch? Wir haben gefragt.

Kampagne Wie lässt sich das Image der EU aufpolieren? Der PR-Agent Klaus Dittko, einst Helmut Kohls Redenschreiber, erklärt, warum neue Symbole nicht reichen.

Kindheit Der französische Soziologe Didier Eribon erzählt in „Rückkehr nach Reims“ von seinem Aufstieg als schwules Kind aus der Arbeiterklasse zum Intellektuellen – und analysiert die Krise der Linken. Ein Gespräch.

Außerdem:

Vergehen Ein Darmstädter Lehrer missbrauchte über Jahrzehnte Hunderte Kinder. Schulleitung und hessische Kultusverwaltung wussten davon – und schwiegen. Nun stellt eine Untersuchungskommission ihre Ergebnisse vor.

Verteilen Die Geflüchteten in Deutschland brauchen Wohnraum. In Hamburg und München gibt es unterschiedliche Konzepte: eine Flüchtlingssiedlung außerhalb der Stadt. Und den dezentralen Wohnungsbau. Was wird wie? Zu Besuch auf den Baustellen.

Vertrauen Lotto und Mathilde sind das perfekte Paar – für Außenstehende. Doch jede Ehe hat Geheimnisse. Lauren Groffs lebenskluger Roman „Licht und Zorn“ erzählt beide Seiten einer vertrackten Beziehung.

Mit Kolumnen von Peter Unfried, Saskia Hödl und Jörn Kabisch.