Ausgabe vom 11./12. März 2017

Wo fängt gefährlich an?

Seit dem Anschlag vom Breitscheidplatz vergeht kaum eine Woche ohne Vorschläge, wie man härter gegen Gefährder vorgehen kann. Gegen Menschen, die keine Straftat begangen haben, aber dennoch überwacht werden. Die Geschichte eines kalkulierten Dilemmas.

Bild: dpa

Überwachung Ahmed A. ist als islamistischer Gefährder eingestuft. Die Polizei zog seinen Pass ein, dreimal pro Woche musste er sich in Hannover in der Wache melden. Trotzdem ist er verschwunden, bis heute. Wie konnte das passieren? Eine Rekonstruktion

Niederlande Identität und die soziale Sicherung in Holland sind in Bewegung geraten. Die Partei von Geert Wilders, PVV, könnte bei den Parlamentswahlen nächste Woche stärkste Kraft werden. Wie konnte es dazu kommen? Und wer sind die Stammwähler der PVV?

Trump Ulrich Herbert, Professor für Neue Geschichte an der Uni Freiburg, im Interview mit der taz hält nicht viel von Vergleichen zwischen Trump und dem Faschismus der NS-Zeit

Flüchtlingshilfe Hacker vom Chaos Computer Club bauen eine Drohne, die über dem Mittelmeer nach Menschen in Not sucht und deren Koordinaten an die Seenotretter von Sea-Watch sendet

Literatur In ihrem neuen Buch "Sie kam aus Mariupol" begibt sich Natascha Wodin auf Spurensuche nach ihrer Mutter, die als Zwangsarbeiterin nach Deutschland kam

Gespräch Arno Frank war als Kind auf der Flucht vor der Polizei, von Deutschland über Frankreich nach Portugal. Denn sein Vater war ein Hochstapler. In seinem Romandebut "So, und jetzt kommst du" hat der frühere taz-Redakteur die Geschichte seiner Familie aufgeschrieben

Liebe Das Schreiben hat T. C. Boyle gerettet. Er ist süchtig danach und veröffentlicht neue Bücher schneller, als den Verlegern lieb ist. Über einen Künstler, Menschenfreund und Einsiedler, Patrioten und Querulanten

Mit Kolumnen von Peter Unfried, Saskia Hödl, Wolfgang Gast, Franz Lerchenmüller und Ariane Sommer