Vor zehn Jahren strandete der Tanker „Exxon Valdez“ vor der pazifischen Küste Alaskas. Vierzigtausend Tonnen Rohöl liefen damals ins Meer. Tausende Seeotter, Wale und Seevögel erstickten. Nach dem größten Tankerunglück der Geschichte zahlte die Firma Exxon Milliarden Dollar an Schadensersatz, die Sicherheitsbestimmungen wurden verschärft und das Ökosystem mühsam gesäubert. Doch nach einem Jahrzehnt zeigt sich: Die Natur im Prinz-William-Sund hat sich vom Ölschock längst nicht erholt. Und über die Zuunft laskas bestimmt weiterhin die Ölindustrie ■ Aus Anchorage Bernhard Pötter
■ Regenerative Energien: Ohne politische Rückendeckung läuft nichts. Deutsche Kleinst-Windkraftanlagen sind zwar weltweit spitze. Doch die deutschen Hersteller haben gegen die subventionierte US-Konkurrenz auf
Total fusioniert mit der belgischen Petrofina und wird damit der sechstgrößte Ölkonzern der Welt. Hoher Aktienpreis läßt die Experten stutzen, doch Größe ist nötig: Exxon und Mobil verkünden ihre Firmenehe offiziell ■ Von Reiner Metzger
Seit dem Einstieg des US-Stromriesen Southern Company bei der Bewag hofft man in Berlin auf Hilfe aus Übersee. Impressionen von einer Werbetour der Berliner in Atlanta/Georgia ■ Von Uwe Rada
Siemens benutzte in den USA nicht genehmigte Container für Brennelemente. Fehlerursache bei Eisenbahntransporten in Frankreich weiter unklar ■ Von Peter Sennekamp und Daniel Postulka
USA wenden sich vordergründig gegen das Engagement des französischen Energiekonzerns Total im Iran. Zu echten Sanktionen ist der Präsident jedoch nicht bereit ■ Von Andrea Böhm
■ Ausländische Stromunternehmen wollen Anteile angeblich nur kaufen, wenn deutsche Monopolisten ihren Einfluß verlieren. Finanzsenatorin in der Bredouille
■ Die ausländischen Bewerber für die Bewag haben Erfahrungen mit alternativem Umgang mit Energie - aber auch sie erzeugen das Gros ihres Stroms auf herkömmliche Art: in Kohle- und Atomkraftwerken