Trotz Friedensabkommen ist die Lage in der Krisenregion Darfur noch immer nicht sicher. Nur eine UN-Friedenstruppe kann für ein Ende der Gewalt im Westsudan sorgen
Die Afrikanische Union sagt zu, ihre Friedenstruppe bis zum Jahresende in der sudanesischen Krisenprovinz zu lassen. Demokratiecharta zunächst gescheitert
Rebellen der SLA erklären Ende des Friedensabkommens, das sie im Mai mit Sudans Regierung geschlossen hatten. Zuvor war Streit zwischen Sudan und UNO eskaliert
Nach dem Friedensabkommen für Sudans Kriegsregion steigt der internationale Druck auf alle Kriegsparteien, den Frieden einzuhalten und eine Eingreiftruppe zuzulassen
In der Kriegsregion im Westen des Sudan stehen die Zeichen auf Eskalation. Mangels internationalen Engagements sind die Friedensgespräche der Afrikanischen Union blockiert – und mangels Geld muss die UNO ihre Hungerhilfe im Sudan halbieren
Die Afrikanische Union billigt grundsätzlich die Übergabe des Sudan-Einsatzes an die UNO. Die Regierung stellt sich weiter quer. Proteste gegen „Neokolonialismus“
Die Afrikanische Union eröffnet heute ihren Staatengipfel – im Sudan, das auch die AU-Präsidentschaft übernehmen soll. Das sorgt für heftigen Streit und könnte das Aus für die AU-Eingreiftruppe in der Kriegsregion im Westen des Landes bedeuten
Im Südsudan treffen die ersten UN-Blauhelme ein. Aber nach dem Frieden mit der Zentralregierung in Khartum warnen Südsudanesen vor inneren Konflikten in ihrer Region. Dazu gehört auch der Streit um Unabhängigkeit oder Autonomie
Bundestag beschließt Entsendung von bis zu 75 deutschen Soldaten nach Sudan. Sie sollen als Teil einer UN-Mission ein Friedensabkommen zwischen der Zentralregierung und den Rebellen im Süden überwachen. Kein Einsatz in Darfur geplant