Zur Bayernwahl am 28. September tritt die NPD flächendeckend an. Ihre Funktionäre tun brav, zwischendurch wird dennoch der Nazikult gepflegt. Erklärtes Ziel ist der Sprung ins Parlament, noch wichtiger ist die Verankerung im Land
Weil die Umweltpartei ÖDP sich diskriminiert fühlte, entschied jetzt ein Gericht: Auch Splitterparteien müssten im Wahl-O-Mat auftauchen. Schließlich werde das Internetangebot für Unentschlossene von öffentlichen Stellen betrieben
Franz Maget kämpft gegen den Fluch der bayerischen SPD. Vor 51 Jahren waren sie zum letzten Mal an der Macht. Aber kann ausgerechnet der freundliche Herr Maget die CSU-Herrschaft beenden?
Bayerns erfolgreichster Grüner Sepp Daxenberger über Politik als psychologische Kriegsführung gegen Krebs, die CSU als Erbsünde, Genmais und Kruzifixe in der Schule.
CSU-Chef Huber kündigt einen "Kreuzzug gegen die Linken" an. Der linke Spitzenkandidat Schmalzbauer findet: "Das ist das Beste, was uns passieren konnte."
Shari Temple fährt zum Parteitag der Demokraten in Denver, auf dem Barack Obama nominiert wird - als einzige Delegierte aus Deutschland für die Organisation Democrats Abroad.
Auf ihrem Parteitag achten die CSU-Granden peinlich genau auf ihre selbstbewußte Front. Droht ihnen doch das Unvorstellbare: der Verlust der absoluten Mehrheit.
Nach einer Phase der Verunsicherung herrscht jetzt die richtige Mischung aus Selbstbewusstsein und Sensibilität, meint der CSU-Landtagspräsident Alois Glück.
Eigentlich wollten die Freien Wähler ihr Wahlprogramm und die Ex-Ministerpräsidentenstürzerin als Kandidatin vorstellen. Statt dessen präsentierte Gabriele Pauli nur Gabriele Pauli.
Im Isental läuft ein munteres Anti-CSU-Volksfest und Umfragen deuten auf den Verlust der absoluten Mehrheit. CDU-Chef Huber reagiert mit Steuersenkungsversprechen.
Die Berliner stimmen über die Zukunft des Flughafens Tempelhof ab, viele Parteien instrumentalisieren Entscheide als politische Waffe - so auch die bayerische CSU.
Stoiber weg, Transradpid weg, Wirtschaft wackelig: Die CSU hat schon bessere Zeiten erlebt. Nun laufen auch noch die Wähler weg. Die Ursachen dafür liegen allerdings tiefer.
So mies wie bei dieser Kommunalwahl hat die CSU seit 1966 nicht mehr abgeschnitten. Parteichef Erwin Huber hat seine Partei in die schlechte alte Zeit zurückgeführt. Die SPD folgt gleich mit.