WERBUNG Viele Berliner würden am Telefon, ohne groß nachzudenken, Verträge abschließen, berichtet die Verbraucherzentrale – und sich später drüber ärgern
Während Bremen bald noch mehr Geld mit seinen Werbeflächen verdient, klagt eine Initiative über zunehmende Drangsalierung und fordert freies Plakatieren ein.
KLEINANLEGER Der Windpark-Konzern darf seine Finanzprodukte nicht mehr als sichere Geldanlage anpreisen. Das ist die Folge eines Vergleichs mit der Zentrale gegen unlauteren Wettbewerb, die gegen Prokon klagte
Ein zweistelliger Millionenbetrag für eine "Exklusivbelegung": Der aktuelle "Stern" hat sich ganz an die Autobauer von Toyota verkauft. Kein großes Problem, findet man in der Redaktion.
Die Polizeiinspektion Göttingen veranstaltet ein PR-Fest mit Polizeikasper und Schlagstockshow. Das Thema Polizeigewalt wird ausgeklammert und öffentlicher Protest von der Veranstaltung ferngehalten.
Die Süßwarenindustrie führt den Verbraucher in die Irre: Die Werbung suggeriert Vorteile für die Gesundheit, die gar nicht existieren, moniert Foodwatch.
Wochenlang bekamen Hamburger in einem Radiosender mit höchster Reichweite arg Verkürztes über die Schulreform zu hören. Skandalös spät erst hat die Landesmedienanstalt auf diese Werbung reagiert.
Die Drogeriekette Schlecker und Aldi Süd wollen alternative Marketingmethoden austesten. Der Strategiewandel dürfte vor allem Lokal- und Regionalzeitungen hart treffen.
Das neuen Axe-Deo sorgt "überall für Landeerlaubnis". Und so wird denn auch mit einer Frau ohne Gesicht, dafür mit Arsch, auf einem Flugzeugträger geworben. Geht's noch?