Der Krieg und die Medien III: Kriegsgegner kamen kaum zu Wort, dafür aber Exmilitärs, die den „Kameraden“ Glück wünschten. Wie amerikanische Fernsehsender sich während des Irakkriegs zum verlängerten Arm des Pentagons machten
Kaum ist der Skandal um den „New York Times“-Reporter Jayson Blair ausgestanden, erregt der Roman eines anderen Fälschers die Gemüter: „The Fabulist“ sei schlimmer als „Mein Kampf“
Nach all dem Ärger über ihren fantasiebegabten Reporter Jayson Blair schreibt endlich mal jemand aus der „New York Times“ ab. Es ist der Washington-Korrespondent des Berliner „Tagesspiegels“
Seit letztem Herbst leitet Deborah Treisman das Literaturressort des „New Yorker“. Auf seine Short-Story-Seiten richten sich die Begehrlichkeiten der literarischen Öffentlichkeit der USA wie sonst kaum
Die gefälschten Reportagen bei der „New York Times“ sind auch Zeichen einer Entwicklungim Journalismus, bei der Aktualität und Unterhaltung zu gleichberechtigten Kriterien werden
Ein Reporter der „New York Times“ hat offenbar über Jahre seine Berichte ganz oder teilweise gefälscht. An den angeblich besuchten Orten war Jayson Blair eher selten. Jetzt überführen ihn Spesenquittungen und Recherchen des eigenen Blattes
Fünf Berichterstatter sterben innerhalb von zwei Tagen. US-Panzer feuert auf Journalistenhotel. Saddam Hussein Ziel einer massiven Bombardierung. Krankenhäuser Bagdads total überfüllt. Bush und Blair für baldige Übergangsregierung im Irak
Eine illustre Jury kürt jedes Jahr die am meisten unterdrückten Nachrichten. Der Gründer der „Initiative Nachrichtenaufklärung“, Peter Ludes, lehrt an der International University Bremen
Klaus Theweleit kritisiert in seinem neuen Buch „Der Knall“, was den Kulturkritikern zum 11. September so alles einfiel.Das ist über weite Strecken klug und scharfsichtig, kann aber mit seinem besserwisserischen Ton auch ganz schön nerven