Am Mittwoch urteilt das Landgericht Stade über Marc Hoffmann. Staatsanwälte und Verteidiger sind sich einig: Der Mann, der den Mord an zwei Kindern gestanden hat, ist gefährlich. Aber: Die Ankläger halten ihn für kaltblütig, seine Anwälte für krank
Die Polizei-Arbeit hat Walter Schmel als Anwalt der Mutter des ermordeten Felix im Hoffmann-Prozess genau hinterfragt. Sein Fazit: Die viel gescholtenen Ermittler verdienen „hohes Lob“
Dass in Deutschland der Reichtum an die Stelle Gottes getreten ist, kann Margot Käßmann nicht gefallen. Sie schätzt die Politik mit dem Einkaufskorb. Sich nicht alles bieten lassen. Aber Heinz Rudolf Kunze hört die Landesbischöfin dann doch ganz gern
Marc Hoffmann hat gestanden, zwei Kinder missbraucht und getötet zu haben. Im Prozess vor dem Landgericht Stade verweigert er jede weitere Stellungnahme – und macht sich so zum Gegenstand medialen Deutungsfurors
Am zweiten Verhandlungstag spricht die Mutter der getöteten Levke. Sie brauche die Konfrontation mit dem Täter, um den Verlust ihrer Tochter zu verarbeiten. Dass ihre Familie jemals in die Normalität zurückfindet, glaubt sie nicht
Sie klingeln an den Häusern, wollen Geld, nehmen auch Süßigkeiten und bemalen die Haustüre: Zunehmend treten auch im Norden rätselhaft vermummte Kinder-Gruppen in Erscheinung. Keimzelle sind das Emsland und Osnabrück. Die taz erläutert das katholische Brauchtum für Einsteiger
Der Klingelbeutel ist leer in der Nordelbischen Evangelischen Kirche. Auf einer heute beginnenden Synode wird beraten über Personalabbau, Fusion von Kirchenkreisen und Verkauf von Gotteshäusern. Selbst an Bischöfen soll gespart werden
Müssen Reiseveranstalter Touristen vor möglichen Terroranschlägen warnen? Juristisch gesehen trifft den TUI-Konzern wohl keine Schuld – aus Imagegründen wird er wahrscheinlich trotzdem Schmerzensgeld für eines der Opfer von Djerba zahlen
Ein Fünfjähriger, der bei einem Attentat in Tunesien schwer verletzt wurde, fordert vom Reiseriesen TUI 100.000 Euro Schadensersatz. Sein Vater will mit dem Prozess „das Reisen sicherer machen“
„Ich bin berühmt“: Niedersachsens Kulturminister Lutz Stratmann wurde beim Oldenburger Vorlesewettbewerb um die „Oldenburger Lesebrille“nur zweiter Sieger – und das, obwohl er die Jury aus fachkundigen Kindern mit den klassischen Tugenden der Rhetorik überzeugen wollte