Nicht nur Derwische sind Sufis, sondern auch ganz normale Norddeutsche. Die Lehren des islamischen Ordens seien mit der europäischen Lebensweise besonders vereinbar, sagen sie. Eine der größten deutschen Gemeinden liegt in Hamburg
Polen ist Brandenburgs wichtigster Handelspartner. Doch im bundesweiten Vergleich hinkt das Land bei Exporten nach Osteuropa noch hinterher, sagt Gerd Harms, Staatssekretär in der Potsdamer Staatskanzlei. Er hofft, dass bei der morgigen Oderkonferenz der ländliche Raum stärker berücksichtigt wird
Muffiger Plunder einer unbelehrbaren Karrieristin, angemessen präsentiert: Das Theatermuseum in Hannover stellt „Fotografie, Film, Dokumentation“ der 2003 verstorbenen Leni Riefenstahl aus
Heute beginnt vor dem Oberverwaltungsgericht in Leipzig die öffentliche Anhörung zum Großflughafen Schönefeld. Gegen das Milliardenprojekt klagen tausende Anwohner und umliegende Gemeinden. Begeistert hingegen ist Schönefelds Bürgermeister Joachim Wolf. Er glaubt, der Airport wird einen Boom auslösen. Das Feuerwerk ist schon mal bestellt. Ein Porträt
Seiner Installationen wegen ist Olafur Eliasson einer der bekanntesten Künstler der Gegenwart. Für die Art-Car-Reihe von BMW soll er nun den Rennwagen H2R gestalten. Dabei interessiert er sich vor allem für die sozialen Kontexte von Design. Ein Porträt
Über 50 Jahre lang unterstützte die Stadt mittellose Künstler, indem sie ihnen Werke abkaufte. Entstanden ist eine Sammlung mit fast 15.000 Exponaten. Vor zwei Jahren lief die Förderung aus, und jetzt muss auch das Depot im Wedding aufgelöst werden. Nur, was soll mit den Kunstwerken geschehen?
taz-Serie „1980, 1990 – besetzte Zeiten“ (Teil 3): Tausende Menschen haben mittlerweile in Berlins besetzten Häusern gewohnt. Die taz traf vier Besetzer, die bis heute in kollektiven Wohnformen leben
Die Kultivierung des Ereignislosen: Eigentlich wollte Hinark Husen Kabarett schreiben, doch dann kam er nicht los vom Wedding. In seinem Buch „Wenn Weddinger weinen“ verfolgt ihn der Alltag dort, selbst noch mit 200 km/h im ICE
Das Bremer Theater übt mit seinen aktuellen Produktionen den Spagat zwischen kassenträchtigem Kindertheater und avancierter Choreografie. „Aus 1001 Nacht“ beschwört den Orient, während Urs Dietrich in „Flacon“ die Mode tanzen lässt