Am Mittwoch wird Umweltsenator Peter Strieder zum Berliner SPD-Landesvorsitzenden gewählt. Als Kreuzberger Bürgermeister wurde ihm sein Auto abgefackelt, als Modernisierer der Partei sieht er keine Alternative zu Rot-Grün. Ein Porträt des Senkrechtstarters ■ von Uwe Rada
■ Die Stadtplanung Berlins zeichnet sich vor allem durch das Kompetenzgerangel zwischen den einzelnen Senatsressorts aus. Wichtigste Aufgabe: die gemeinsame Planung mit Brandenburg
Klaus Groth ist Vorsitzender des Landesverbandes Freier Wohnungsunternehmer und somit Lobbyist der in Berlin besonders einflußreichen „Baumafia“. Seit der Vereinigung steht die Firma Groth & Graalfs mit dem Projekt Karow-Nord für Stadtentwicklung großen Maßstabs. Ein Portät ■ von Barbara Junge
Wolfgang Rupf, seit 1997 Vorstandssprecher der Bankgesellschaft Berlin, des beherrschenden Geldinstituts der Hauptstadt. Ein Mann, der hoch hinaus will: Den viertgrößten Bankkonzern der Republik wollte er durch eine Fusion mit der Norddeutschen Landesbank schaffen. Doch gerade haben sich seine Pläne zerschlagen. Rupf sucht nun einen neuen Weg ■ Von Hannes Koch
Ahmad Mohammed ist der schillerndste Sicherheitsunternehmer Berlins. Der gebürtige Libanese arbeitet sich vom Gemüsehändler zum Türsteher am glamourösen Kurfürstendamm hinauf und hat dabei reichlich Probleme mit der Polizei. Doch er räumt unter den Jugendlichen am Ku'damm auf, selbst die Polizei erkennt an, daß die Straftaten zurückgehen. Mohammed wird Beschützer von Promis und führt heute ein bei der Hauptstadt-Schickeria beliebtes Unternehmen. Ein Porträt ■ von Holger Stark
■ Geboren in Bremerhaven, Wohnsitz Hollywood: Der Tricktechnik-Spezialist Volker Engel brachte „Godzilla“ das Laufen bei und verriet im Interview, was er mit seiner Heimatstadt vorhat und welche Hirnrisse er mit sich herumträgt
Schon am ersten Wochenende erwies sich das neue CinemaxX am Potsdamer Platz als Publikumsmagnet. Nicht die Filme, sondern die Szenerie aus Stahl und Glas lockte die Besucher auf die Insel inmitten der Betonwüste ■ Von Andreas Leipelt
Das Westwerk – vom besetzten Haus zur Institution: Die Künstlerkolonie in der Admiralitätstraße zeigt, wie sich Kultur Raum greifen kann, ohne von offizieller Seite vereinnahmt zu werden. ■ Von Thomas Schulze
■ Auch wenn die offizielle Gegendemonstration, die "Fuck Parade", fast im Regen abgesoffen wäre, 67 Technojünger wegen Drogen festgenommen wurden und 200 Tonnen Müll auf den Straßen und Parks der Sta