ENFANT TERRIBLE Der Schauspieler Birol Ünel hat nicht den besten Ruf. Doch wer mit ihm gearbeitet hat, weiß: Er hat eine große Kraft und eine beeindruckende Präsenz. Ein Porträt
ANONYME MITTE Arwed Messmer, Fotograf und Archäologe, beobachtet die Veränderungen im historischen Zentrum Berlins. Er rekonstruiert und manipuliert dafür auch am Bildschirm
Ein Selbstbildnis soll Maxim Billers neues Buch "Der gebrauchte Jude" sein. Er attackiert Thomas Mann und die "Zeit". Doch eigentlich geht es um etwas anderes.
GESCHICHTSKINO „Unbeugsam – Defiance“, „John Rabe“ oder „Der Vorleser“, das Kino liebt historische Stoffe, besonders aus der Zeit des Nationalsozialismus. Woher resultiert das doch etwas sehr auffällige Interesse?
Der Unterricht über Religionen müsse mit der im Grundgesetz festgeschriebenen Religionsfreiheit vereinbar sein, sagt Bischof Wolfgang Huber im taz-Interview.
Gefangenschaft ist wie ein langer Weg: Sie auszuhalten, muss man lernen. Ein Gespräch mit Michel Vaujour, der als Ausbrecherkönig Frankreichs gilt, und der Regisseurin Fabienne Godet, die Vaujours leidenschaftlichem Lebenswillen den Film „Ne me libérez pas, je m’en charge“ gewidmet hat
Der israelische Dokumentarfilmer Yoav Shamir zeigt mit „Defamation“ (Forum), wie Juden weltweit mit Antisemitismus umgehen. Seine Fragen erscheinen naiv, umso komplizierter sind die Antworten
Jürgen Rau, ehemals Mitarbeiter der Plattenfirma Universal, hat der Hamburger Popmusik-Szene ein Buch gewidmet. Rau tat das, nachdem er hatte hören müssen, dass mittlerweile Berlin Deutschlands Pophauptstadt sei – und nicht mehr Hamburg
Der Berliner Landesverband feiert 30. Geburtstag. Lange hat er sich gewehrt, grün zu werden. Bis 1993 hieß die Partei Alternative Liste. Es war ein langer Häutungsprozess, sagt Gründungsmitglied Peter Sellin
In kleinen Gemeinden kann man nur etwas erreichen, wenn alle zusammen arbeiten, sagt Ravindra Gujjula (SPD). Seit 15 Jahren ist der Arzt Ortsbürgermeister in Altlandsberg bei Strausberg