Franz Xaver Kroetz hat sich für sein neues Stück „Das Ende der Paarung“ Gert Bastian und Petra Kelly zum Vorbild genommen. Mit seiner Uraufführung am Berliner Ensemble schlug Claus Peymann die Premierenbesucher schließlich doch noch in Bann ■ Von Esther Slevogt
Seit drei Jahren bereitet Claus Peymann seinen Wechsel vom Wiener Burgtheater an das Berliner Ensemble medientechnisch vor. Nach Beleidigungsorgien inszeniert sich der Direktor heuer als Retter des „verloren gegangenen bürgerlichen Publikums“ ■ Von Eva Behrendt
Das zentrale Rätsel des Falls Raoul Wüthrich ist: Warum legen gerade die USA einen solchen Eifer an den Tag, Kinder als Kriminelle einzustufen? Hinweise auf den traditionellen amerikanischen Puritanismus reichen als Erklärung nicht aus ■ Von René Grandjean
■ Come to where the flavor is: „Auf des toten Mannes Kiste“ versammelt Musikkolumnen von Franz Dobler und macht Appetit auf dieses seltsame Ding namens Country-Musik
Bewegungsstudien zur künstlichen Zärtlichkeit: Wenn sich der Körper im virtuellen Raum auflöst, wie gestaltet sich dann das Verhältnis von Liebe und Körper, also Sexualität und Berührung? Der zeitgenössische Videoclip macht dazu Vorschläge ■ Von Sebastian Handke
Am Wochenende hatte in New York der letzte Film von Stanley Kubrick Premiere: „Eyes Wide Shut“. Es ist auch ein letzter Film über die Liebe. Was wäre, wenn man sich in der Liebe alles sagen würde? Sogar die geträumten Seitensprünge? ■ Von Georg Seeßlen
„Das also ist Rock“: Rituell trifft sich im dänischen Roskilde vor allem ein wetterfestes Alternative-Rock-Publikum – trotz „neuer Identitätsbereiche“ und fehlender Legenden. Eine Jahrgangsauslese ■ Von Gerrit Bartels
Lisa Cholodenkos erster Spielfilm „High Art“ handelt von Liebe, Drogen und Fotos. Der Betrieb ist die Droge, und wer auf Entzug kommt, braucht Ersatz. Die hohe Kunst: draufkommen und oben bleiben ■ Von Axel Henrici
Ein Botschafter der Form: Der 30jährige Philip Tiedemann kommt mit Claus Peymann ans Berliner Ensemble. Mit musikalisch komponierten Inszenierungen hat er sich ein Markenzeichen erarbeitet ■ Von Cornelia Niedermeier