Drei Tage lang untersuchte eine Konferenz in Berlin das Ende der Welt in der Popkultur: „Apocalypse Now (and then)“ flirtet mit der Katastrophe und denkt den Untergang.
Samar Yazbek stellte in der Berliner Volksbühne ihr eindringliches Tagebuch „Schrei nach Freiheit“ von der syrischen Revolution vor. Sachlich und gefasst – trotz des erlebten Grauens.
Düsseldorf wird als Musikstadt gern in der Vergangenheitsform erwähnt. Die Band Stabil Elite verwaltet das musikalische Erbe ihrer Stadt geschickt: ihr Debütalbum „Douze Pouze“.
Die Spannung auf die 13. Documenta wächst. Ihre Macher werben auf der Tourismusbörse mit vagem Mantra und klarem „Maybe“ für das wichtigste Kunstereignis der Welt.
Jörg Baberowski erzählt in "Verbrannte Erde" suggestiv und gekonnt die Geschichte des stalinistischen Terrors. Die Erklärungen für die Gewalt bleiben dünn.
Biedere Wohnzimmer, unscharfe Nackte und Bilder vom Mars: Die große Ruff-Retrospektive zeigt den Weg der Fotografie von der Darstellung zur Vorstellung.
COMIC Judith Vanistendaels Comic „Kafka für Afrikaner“ erzählt, wie die Liebe zu einem „schwarzen Mann“ die Normalität einer weißen belgischen Familie durcheinanderbringt
Moderner Antisemitismus hat verschiedene Ursachen und folgt bestimmten Mechanismen – es wird nicht mehr religiös argumentiert. Welche sind das und wie wirken sie?
Die Inszenierung "Gólgota Picnic" wird massiv von christlichen Fundamentalisten kritisiert. Dabei handelt es sich eigentlich um eine zutiefst moralische Veranstaltung.
Nikolaus Geyrhalters Film "Abendland" streift durch das nächtliche Europa, an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Er ist stets auf dem Sprung zur nächsten Attraktion.
Eine Mutter sucht ihren Sohn, der von einer Demo nicht heimkam. Der neue Comic von Amir & Khalil erzählt von einem schizophrenen Regime und vertuschter Gewalt.