Das bizarre Gefühl des Trauerns: Über die Alzheimererkrankung seiner Frau Iris Murdoch schrieb John Bayley eine anrührende „Elegie für Iris“. Nun erscheint eine Art Fortsetzung: „Das Haus des Witwers“
Fließende Übergänge zwischen Dokumentation, Observation, Voyeurismus und Denunziation: Die Videoausstellung „Private Affairs“, die Angelika Richter im Kunst Haus Dresden eingerichtet hat
Am Teufelsberg in Harrachov geht es an diesem Wochenende um die Krone für den König der Lüfte. Sven Hannawald hat dabei gute Chancen, seinen Weltmeistertitel im Skifliegen zu verteidigen
Noch vierzig Tage und vierzig Briefe bis zur Ewigkeit: Maria Rybakova erzählt von einer jungen Selbstmörderin in Berlin – in „Die Reise der Anna Grom“ gelangt eine 20-jährige Studentin erst nach dem Tod zur vollen Geistesgegenwart
Der alte Biber und das Meer: In Berlin ließ Brian Wilson Wellen der Erinnerung durchs ICC schwappen und rührte diejenigen, die eh nahe am Wasser gebaut haben, mit perfekten Harmonien zu Tränen
Im Original machten Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jr. zwischen Film, Leben und Lustprinzip keinen Unterschied. Auch Steven Soderbergh fährt nun in seiner Neufassung von „Ocean's Eleven“ ein unglaubliches Staraufgebot auf für ein elegantes, altmodisches Märchen vom perfekten Verbrechen
Der klassische Schizo-Effekt: Christopher Nolan schickt in dem Noir-Thriller „Memento“ seinen traumatisierten Helden auf die Suche nach Erinnerungen an eine permanent sich auflösende Realität
„Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien“, so heißt das zweite Buch des Schriftstellers Frank Schulz. Es wird viel gelobt – nur ist leider der Verlag, in dem es erscheint, gerade Pleite gegangen. Der Autor über sein Verhältnis zum Haffmans-Verleger und den Sprung in der Schüssel seiner Hauptfigur