Vor 40 Jahren traf der Portugiese Armando Rodrigues de Sá im Bahnhof Köln-Deutz ein. Die deutschen Medien feierten ihn am 10. September 1964 als „einmillionsten Gastarbeiter“. Köln war bis zum Anwerbestopp 1973 zentraler Umsteigebahnhof für ArbeitsmigrantInnen aus Spanien und Portugal
Mit Erinnerungsveranstaltungen würdigt Köln die Zeit der Anwerbungen. Viele „Gastarbeiter“ wollen zurück in ihre Heimat, bleiben aber hier – der Kinder wegen
Reichtümer hat Armando Rodrigues de Sá in Deutschland nicht anhäufen können. 1979 starb der „einmillionste Gastarbeiter“ 53-jährig in seiner Heimat Portugal an Krebs
In einem Bielefelder Modellprojekt motivieren beruflich integrierte Ausländer weniger erfolgreiche Zuwanderer zur Ausbildungs- und Jobsuche. Die ehrenamtlichen Paten werden vorher geschult
Italiens Ministerpräsident reist heute zu einem Blitzbesuch nach Libyen. Mit Staatschef Muammar al-Gaddafi will er über die Einrichtung von Flüchtlingslagern in dem nordafrikanischen Mittelmeerstaat verhandeln. Und den Preis dafür
Flüchtlingsberater beklagen auf einer Tagung in Schwerte das neue Zuwanderungsgesetz. Der Flüchtling muss im Zentrum stehen – auch wenn er es vorzieht in die Illegalität abzutauchen
In Kölns italienischem Generalkonsulat gibt es zwei Mal im Monat ein berufliches Beratungsangebot für italienische Einwanderer. Angenommen wird es aber nur selten. Grund: die „Pendlermentalität“
Ina-Beate Fohlmeister, Leiterin des Interkulturellen Referats der Stadt Köln, will die Antidiskriminierungsarbeit stärken, den christlich-islamischen Dialog in der Stadt fördern und die bestehenden Organisationen besser vernetzen
In der Landeshauptstadt wird es für weitere fünf Jahre keine politische Mitbestimmung des Ausländerbeirats geben: Das Modell Integrationsrat hält die CDU für überflüssig
Ludmilla Epp ist eine Einzelperson, deren Projekt vom LOS-Programm unterstützt wird. Ihre Selbsthilfegruppe in Porz-Finkenberg gibt Immigrantinnen neues Selbstvertrauen