Der palästinensische Filmemacher Subhi al-Zobaidi über seinen Hass auf Selbstmordattentäter, den Film „Paradise Now“, die patriarchalen Verkrustungen der palästinensischen Revolution und Israels aggressive Politik
330 Schüler und Lehrer starben vor einem Jahr bei der Geiselnahme im russischen Beslan. Die staatlichen Ermittler vertuschen Tathergang und Hintergründe, sagt Stanislaw Kesajew von der unabhängigen Untersuchungskommission
Vier Jahre nach den Anschlägen von 2001 weiß al-Qaida: Um zu überleben, muss sie zu einer Bewegung und zu einer Idee werden. Genau das tut sie mittlerweile mit Erfolg
Wenn die USA den Irak sich selbst überlassen würden, bräche das Land zusammen, meint die stellvertretende irakische Ministerin für Menschenrechte, Aida Osseyran. Die Iraker brauchen noch Zeit, bis sie für Sicherheit sorgen können
Trotz der hohen Todeszahlen sind die Anschläge von London kein totaler Erfolg für die Terroristen. Mit einer guten Organisation des Zivilschutzes können viele Folgen abgedämpft werden. So wird auch in Deutschland geübt
Die Anschläge in London stehen für eine beunruhigende Entwicklung: In Europa bildet sich eine islamistische Jugendszene mit eigener Subkultur – ein ideales Milieu, um junge Selbstmordattentäter zu rekrutieren
Entweder wir glauben, dass der Terror den Islam als Rechtfertigung missbraucht, oder wir spielen Religionskrieg. Die Terroristen wird’s freuen. Und VW ist ein erfolgreicher Konzern, trotz – oder gerade wegen – seines Betriebsrats
Vielleicht muss man den Terroristen mit dem begegnen, was sie nicht wollen: Politik. Es gilt, endlich die Konflikte im Nahen Osten zu lösen. Allem voran sollten die undemokratischen Regime in der Region nicht mehr unterstützt werden