Die Schiitenorganisation Dschihad al-Bina’a hat über 500 Freiwillige in 115 Städte und Gemeinden entsandt, um die Schäden an den Wohnhäusern zu registrieren. Ab nächster Woche will die Hisbollah Zimmermänner und Steinmetzen losschicken
Argentiniens Parlament hat dem Präsidenten Néstor Kirchner außerordentliche Vollmachten bei der Haushaltsplanung übertragen – und sich zu einem wichtigen Teil selbst entmachtet. Kritiker fordern, den Obersten Gerichtshof einzuschalten
Immer mehr Menschen aus Simbabwe suchen in Südafrika Schutz vor Folter und Armut. Die Regierung in Pretoria scheut vor deutlicher Kritik am Nachbarland zurück
Seit drei Monaten erhalten Angestellte der Palästinensischen Autonomiebehörde keine Gehälter mehr. In Geschäften müssen sie für Grundnahrungsmittel anschreiben lassen. Die UNO sieht kein Ende der Misere. Sie will die Flüchtlingshilfe aufstocken
Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung hat die Bundesregierung acht Millionen Dollar für die Freilassung von drei Geiseln im Irak gezahlt. Auch Frankreich und Italien sollen ihre verschleppten Bürger für hohe Beträge freigekauft haben
Hauptthema: wirtschaftliche Integration. In Wien treffen sich seit gestern 60 Staats- und Regierungschefs zum EU-Lateinamerikagipfel. Gleichzeitig gibt es eine linke Gegenveranstaltung. Venezuelas Präsident Hugo Chávez spricht auf beiden
Polens Justizminister ordnet neue staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Exstaatspräsident Kwaśniewski an. Weil sie früher bereits ergebnislos geblieben waren, wird ein Nachtreten der Konservativen gegenüber dem Exkommunisten vermutet
In einem Jahr sollen im einstigen Bürgerkriegsland Angola historische Wahlen stattfinden. Mit Öleinnahmen in Milliardenhöhe müsste dem Land eine rosige Zukunft blühen. Aber stattdessen blüht die Korruption, während die Bevölkerung in Armut lebt
In einer Blitzaktion verstaatlicht Serbiens Regierung eines der größten Privatunternehmen. Dessen Besitzer, der Milliardär und einstige Günstling von Ex-Staatschef Slobodan Milošević, Bogoljub Karić, ist jetzt erst einmal abgetaucht
Die Partei des US-Präsidenten scheitert bei den Haushaltsverhandlungen mit geplanten Einsparungen in Milliardenhöhe. Die Kürzungen gingen selbst Republikanern zu weit
Steuererhöhungen? Liberale Ökonomen trauen ihren Ohren nicht: Noch nicht mal Kanzlerpartei, greift die Union schon zu Medikamenten aus dem Giftschrank. Währenddessen bezweifelt DIW-Ökonom Vesper das Ausmaß der Haushaltslücke