: Einblick (237)
Ulrike Mohr, Bildende Künstlerin
taz: Welche Ausstellung in Berlin hat Sie/dich zuletzt an- oder auch aufgeregt? Und warum? Ulrike Mohr: Die Beendigung der NGBK Ausstellungsreihe in der U2 ist eigentlich nicht zu fassen: Es war immer ein Ort, der unerwartete und zum Teil wirklich sehr gute künstlerische Interventionen provoziert hat. Dass das Projekt jetzt komplett gestorben ist, ist eigentlich unverzeihlich für Berlin.
Welches Konzert oder welchen Klub können Sie/kannst du empfehlen? Einfach in der Schlesischen Straße anfangen … kann sein, dass man dann am Ende bei Möbel-Olfe oder im West Germany am Kotti landet.
Welche Zeitschrift/welches Magazin und welches Buch begleitet Sie/dich durch den Alltag? „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel und das Gespräch Martina Löw und Jutta Zaremba im aktuellen Kunstforum.
Welcher Gegenstand/welches Ereignis des Alltags macht Ihnen/dir momentan am meisten Freude?Dass die Tage wieder länger werden, es morgens hell ist und die Kirschblüte!