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Mäuse gegen Ratten. Weil die Finanzlage der Kommunen so klamm ist, können sie nicht mehr genügend Geld für die Schädlingsbekämpfung ausgeben. Der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband rechnet daher mit einer Zunahme von Ratten, Mäusen und Schaben. Dies sagte der Verbandschef Rainer Gsell gestern am Rande der Schädlingsbekämpfer-Fachmesse „Eurocido“ in Dortmund. Es sei auch nur noch eine Frage der Zeit, bis man sich aufgrund der gestiegenen Durchschnittstemperatur mit dem Bekämpfen von Termiten und Tsetsefliegen beschäftigen müsse. Seine Branche sei aber darauf vorbereitet, so Gsell. Gsell tadelte die Privathaushalte für ihren laienhaften Umgang mit Schädlingen. Eine falsche Bekämpfung beispielsweise bei Schaben im Wohnbereich könne zu Resistenzen führen.

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