: Kopfjäger mit Blödsinn
Wirklich wirksame Ratschläge für den Traumjob
Immer wieder geraten auch wir in der Wahrheit-Redaktion an Stellenbewerber, die in einem Bewerbungsgespräch merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag legen. Lange haben wir uns gefragt, woher diese völlig falsche Vorbereitung bloß kommt und wieso diese meist jungen Bewerber sich so seltsam verhalten. Seit Montag wissen wir es genauer: Sie werden von Ratgebern und ihren Tipps vollkommen überwältigt. Denn uns schickte ein selbsternannter „Headhunter und Personalberater“ eine für die Branche typische Pressemitteilung: „Top Flops im Vorstellungsgespräch – diese Fehler kosten Sie den Traumjob.“ Oft seien es „subtile Signale“ die eine „größere Wirkung haben, als man denkt“, schreibt der Kopfjäger und gibt vier extrem komplizierte Tipps: „1. Den Smalltalk sinnvoll nutzen, 2. Gewöhnliche Soft Skills und Floskeln nutzen, 3. Falsche Vorbereitung, 4. Gesprächsende richtig umsetzen.“ Wer soll denn damit etwas Vernünftiges anfangen? Dagegen setzen wir unsere vier wenig subtilen, aber verständlichen Tipps für das erfolgreiche Bewerbungsgespräch: 1. nicht rülpsen, 2. nicht furzen, 3. nicht popeln und 4. nicht untenrum kratzen. Mit diesen einfachen, aber enorm wirkungsvollen Ratschlägen ist der Traumjob sicher. Damit kann jeder sogar Wahrheit-Redakteur werden.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen