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Klänge der Unruhe

Matana Roberts ist Musikerin und selbst für ungeübte Jazz­hö­re­r:in­nen haben ihre schrillen Saxofon- und Klarinettentöne hohen Wiedererkennungswert. Konzerte sind aus offensichtlichen Gründen momentan nicht zu besuchen, doch immerhin kann man noch bis zum 27. Juni eine Klanginstallation der Künstlerin erleben. In der daadgalerie, Oranienstr. 161, verhandelt Roberts klanglich die Lage der USA. Black Lives Matter, die Pandemie, der Sturm aufs Kapitol – das Land blickt auf stürmische Monate zurück. Die Installation wird auch visuell interessant. Fotos und Videos ergänzen die Klänge. Besuchen lässt sich die Galerie mit vorheriger Anmeldung und negativem Coronatest.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen